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Zittersieg in MünchenZverev ringt Kecmanovic nach hartem Kampf nieder

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Tennis: ATP-Tour - München

Alexander Zverev ist als Titelverteidiger in das ATP-Turnier von München gegangen.

Tennisprofi Alexander Zverev hat sich in die nächste Runde des Münchner ATP-Turniers gekämpft. Der Sieg gegen Miomir Kecmanovic war hart erarbeitet.

Alexander Zverev hat seinen Auftakt beim ATP-Turnier in München erfolgreich gestaltet. Wie die dpa berichtet, setzte sich der Weltranglistendritte in einer umkämpften Partie gegen den Serben Miomir Kecmanovic mit 6:3, 3:6, 7:6 (7:2) durch und zog so in die zweite Runde ein. Die kühlen Temperaturen, die dem Vorjahressieger und dreifachen Champion in der Vergangenheit schon früher Probleme bereitet hatten, konnten ihn diesmal nicht stoppen. Allerdings war seine Leistung alles andere als überzeugend. Der nächste Gegner für den 28-jährigen Zverev im Achtelfinale ist der Kanadier Gabriel Diallo.

Zverevs Ziel: alleiniger Rekordchampion

Zverev kommentierte nach der Begegnung, Kecmanovic habe agiert wie eine Mauer und jeden Ball retourniert. Die geringe Wärme habe es erschwert, direkte Punkte zu machen. „Aber am Ende habe ich gewonnen, das ist das Wichtigste“, sagte er.

Der bisherige Saisonverlauf von Zverev war mit dem Erreichen der Halbfinals bei den Australian Open sowie den Masters-Wettbewerben in Indian Wells, Miami sowie kürzlich in Monte-Carlo durchaus positiv. Zwar wartet er 2024 noch auf einen Titelgewinn, trat aber dennoch mit Zuversicht bei der ATP-500-Veranstaltung in München an. Ein erneuter Triumph auf Sand würde ihn zum alleinigen Rekordchampion der BMW Open machen.

Spektakulärer Volley bringt die Entscheidung

Niederlagen musste der gebürtige Hamburger in der laufenden Saison bisher nur gegen die Topspieler Carlos Alcaraz und Jannik Sinner hinnehmen – und unerwartet gegen genau diesen Kecmanovic im mexikanischen Acapulco. Auch auf dem Court am Aumeisterweg forderte der Serbe den topgesetzten Deutschen wieder maximal. Zverev konterte einen frühen Serviceverlust nach anfänglichen Problemen umgehend mit einem Rebreak und dominierte anschließend den ersten Durchgang.

Das Bild kehrte sich im zweiten Abschnitt: Zverev gelang zunächst ein frühes Break, doch dann ließ seine Leistung stark nach, was zu vielen Fehlern und schließlich zum Satzverlust führte. Im finalen Satz agierten beide Akteure bei eigenem Service souverän, weshalb die Entscheidung im Tiebreak fallen musste. In diesem gelang Zverev mit einem spektakulären Volley zwischen den Beinen der wichtige Punkt zur 5:1-Führung. Die Partie war nach einer Spieldauer von 2:18 Stunden zu seinen Gunsten entschieden. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.