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Mehrere Einsätze
Sturmtief hält Feuerwehr in der Region auf Trab

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Einsätze der Feuerwehr Pulheim nach dem ersten Herbststurm.

Einsätze der Feuerwehr Pulheim nach dem ersten Herbststurm.

Die Ausläufer eines Herbststurms haben in der Region für mehrere Feuerwehreinsätze gesorgt.

Der erste Herbststurm hat vor allem in den Abendstunden des Freitags (23. Oktober) für mehrere Einsätze in der Region gesorgt. Während Köln weitgehend verschont blieb, musste die Feuerwehr in Pulheim mehrfach ausrücken. Die Ausläufer des Sturmtiefs sorgten für herabgefallene Äste und umgestürzte Bäume.

Bereits am Freitagmittag rückte die hauptamtliche Wache zu einem ersten Einsatz aus. Im Bereich der Hackenbroicher Straße nahe dem Sportzentrum war ein Baum umgeknickt und musste von der Fahrbahn geräumt werden. Kurz vor 20.00 Uhr folgte ein weiterer Einsatz auf der Venloer Straße. Dort drohte ein großer, abgeknickter Ast herabzufallen. Mithilfe einer Drehleiter brachten die Einsatzkräfte diesen zu Boden.

Gegen 20.45 Uhr wurde der Löschzug Geyen mit zwei Fahrzeugen und 14 Einsatzkräften zur Manstedtener Straße alarmiert. Ein dort gemeldeter umgestürzter Baum konnte jedoch nicht vorgefunden werden. Zeitgleich mussten zwei umgestürzte Bäume auf der Bundesstraße 59 in Höhe eines Möbelhauses beseitigt werden, die in die Fahrbahn ragten. Der Löschzug Pulheim war dort mit drei Fahrzeugen und rund zwölf Kräften im Einsatz. In Absprache mit den Polizisten und Polizistinnen wurde die Bundesstraße für die Dauer der Arbeiten kurzzeitig gesperrt. Nach gut 20 Minuten war der Einsatz beendet.

Keine witterungsbedingten Einsätze in Köln

Ruhiger ging es in Köln zu, wie die Leitstelle der Kölner Polizei am Samstagmorgen (24. Oktober) auf Nachfrage dieser Redaktion mitteilte. In der Nacht habe es keine witterungsbedingten Einsätze gegeben. Die Kölner Feuerwehr meldete einige wenige Einsätze wegen herabfallender Äste – auch hier gab es Entwarnung.

Anders in Pulheim. Dort kam es gegen 22.10 Uhr auf der Orrer Straße zu einem weiteren Vorfall. Dort war eine Baumkrone auf eine Verkehrsinsel gestürzt. Die hauptamtliche Wache zerlegte die Krone und legte die Teile abseits der Fahrbahn ab. Koordiniert wurden die Einsätze vom stellvertretenden Leiter der Feuerwehr, Brandoberinspektor Guido Bruckmann.

Ausfälle im Regional- und S-Bahn-Verkehr

Der Sturm sorgte auch für Ausfälle im Regional- und S-Bahn-Verkehr. Bei Aachen blieb ein ICE mit 280 Fahrgästen nach einem Oberleitungsschaden liegen und wurde von einer Diesellok zum Bahnhof Stolberg geschleppt.

Auf mehreren Strecken lagen Bäume auf den Gleisen oder in Oberleitungen. Es kam in der Nacht zu Sperrungen, Verspätungen und Zugausfällen.

Dutzende Strecken sind betroffen, wie zuginfo.nrw meldet. Wann die Züge wieder nach dem normalen Takt fahren können, ist von Strecke zu Strecke verschieden. Reisende werden gebeten, sich vorher nach ihren Verbindungen zu erkundigen.

Gesperrte Straßen, umgestürzte Bäume: So wütete das Sturmtief in Leverkusen.

Feuerwehr warnt vor dem Betreten von Wäldern und Parks

Angesichts der Witterung appelliert die Feuerwehr an die Bürger und Bürgerinnen, Wälder, Parks und Friedhöfe bei starkem Wind möglichst zu meiden. Es sollte Abstand zu großen Bäumen gehalten werden. Zudem weist die Feuerwehr darauf hin, dass auch nach dem Abziehen des Sturms noch Gefahren bestehen: In aufgeweichten Böden können Bäume nachträglich umstürzen oder bereits beschädigte Äste herabfallen. (red)