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SodaStream Ultimate Multi-Drink im Test Getränke automatisch dosieren

Ein Getränk unmittelbar ins Glas auszugeben, wahlweise ohne Kohlensäure, mit Sprudel oder mit Aroma, ist das zentrale Konzept der SodaStream Ultimate Multi-Drink. In meinem einwöchigen Praxistest achte ich als gelernte Köchin besonders auf verständliche Abläufe, eine nachvollziehbare Dosierung und den Aufwand bei der Pflege. Dabei prüfe ich, wie sich die elektrische Kombination aus Wasserzufuhr, Karbonisierung und drink mix im täglichen Haushalt bewährt.

Das Gerät richtet sich an Haushalte, in denen regelmäßig stilles Wasser, Sprudelwasser und aromatisierte Getränke auf den Tisch kommen. Die Besonderheit liegt in der automatischen Zusammenführung dieser Arbeitsschritte. Portionsmenge, Sprudelstärke und Aroma lassen sich separat bestimmen, bevor das fertige Getränk direkt in ein Glas, eine Karaffe oder eine geeignete Flasche läuft.

Die automatische Getränkezubereitung der SodaStream Ultimate Multi-Drink näher ansehen

Technische Einordnung und Lieferumfang

  • Bezeichnung: SodaStream Ultimate Multi-Drink™
  • Geräteart: Elektrischer Getränkesprudler mit integriertem drink mix-Dosiersystem
  • Abmessungen: etwa 43 cm Höhe, 19 cm Breite und 37 cm Tiefe
  • Gewicht: ungefähr 4,5 kg
  • Stromversorgung: externes Netzteil mit 24 V Gleichstrom
  • Maximalstrom: 1,0 A
  • Leistungsaufnahme: bis zu 24 W
  • Betriebsdruck: maximal 87 psi beziehungsweise 7,2 bar
  • Zulässige Betriebstemperatur: bis 40 °C
  • Wassertank: herausnehmbar, 1,42 Liter Fassungsvermögen
  • Tankinhalt: ausschließlich stilles Wasser oder Wasser mit Eiswürfeln
  • Portionen: S mit 236 ml, M mit 473 ml und L mit 710 ml
  • Kohlensäurewahl: still, leicht, mittel oder stark
  • Aromaregler: 0, 1, 2, 3, 4 sowie B beziehungsweise Boost
  • CO₂-Anschluss: SodaStream Quick Connect
  • Ausgabe: direkt in ein darunter platziertes Gefäß
  • Kontrolle: elektronische Anzeige für CO₂-Füllstand und eingesetzte Komponenten
  • Ruhezustand: nach ungefähr zehn Minuten ohne Eingabe
  • Standard Pack: Gerät, Quick-Connect-CO₂-Zylinder, 1,42-Liter-Tank, zwei drink mix-Aufsätze, zwei drink mixes, Tropfschale und Netzteil
  • Pflege: Aufsätze und Tropfschale für die Spülmaschine geeignet, Tankreinigung von Hand
  • Herstellerpreis: rund 200 Euro für das Standard Pack

Aufbau und Bedienidee

  • Automatisierter Ablauf: Wasser, Kohlensäure und drink mix werden nacheinander in einem Vorgang verarbeitet.
  • Ausgabe ohne Sprudelflasche im Gerät: Das ausgewählte Gefäß steht direkt unter dem Dosierkopf.
  • Drei definierte Mengen: Die Größen 236, 473 und 710 ml ermöglichen wiederholbare Portionen.
  • Unabhängige Einstellungen: Geschmack und Kohlensäure können getrennt voneinander angepasst werden.
  • Sechs Aromapositionen: Die Stufen 0 bis 4 und Boost eröffnen mehrere Dosiermöglichkeiten.
  • Abnehmbarer Tank: Der 1,42-Liter-Behälter kann vorab mit kaltem Wasser gefüllt werden.
  • Elektronische Hinweise: Tank, drink mix-Flasche und CO₂-Zylinder werden überwacht.
  • Quick Connect: Der passende Zylinder wird eingesetzt, ohne ihn klassisch einzuschrauben.

Im Gebrauch fällt vor allem die direkte Ausgabe auf. Ich stelle das Gefäß auf die verstellbare Basis, bestimme Menge, Sprudel und Aroma und starte anschließend den Vorgang. Dadurch entfallen mehrere einzelne Schritte, die bei einer manuellen Zubereitung nacheinander nötig wären.

Die Aromastufen sind nachvollziehbar abgestuft. Bei S werden für die Stufen 1 bis 4 ungefähr 3, 6, 9 und 12 ml drink mix verwendet. Für M liegen die entsprechenden Mengen bei etwa 6, 12, 18 und 24 ml, für L bei ungefähr 9, 18, 27 und 35 ml. Boost ergänzt eine weitere Portion. So können mehrere Personen dieselbe Geschmacksrichtung unterschiedlich intensiv auswählen.

Funktionsweise, Dosierstufen und Ausstattung online nachvollziehen

Mein einwöchiger Praxistest

Worauf ich im Test achte

Ich nutze die SodaStream Ultimate Multi-Drink sieben Tage lang auf einer stabilen Küchenarbeitsfläche. Im Mittelpunkt stehen Verpackung, Lieferumfang, Verarbeitung, Aufstellung, Inbetriebnahme, Bedienung, Getränkezubereitung, Dosierung, Reinigung und praktische Nutzung im Haushalt. Zusätzlich prüfe ich, wie verständlich die Sicherheitsanzeigen arbeiten und ob sich unterschiedliche Gefäße sinnvoll positionieren lassen.

  • Verpackung: Ich sehe mir an, ob Gerät und Zubehör geschützt, übersichtlich und gut zugeordnet liegen.
  • Verarbeitung: Gehäuse, Dosierkopf, Tank, Tropfschale und Bedienelemente werden beim Einsetzen und Anfassen beurteilt.
  • Aufbau: Entscheidend ist, wie klar die Schritte bis zum ersten Spülgang beschrieben sind.
  • Bedienung: Portionsgröße, Kohlensäure und Geschmack sollen schnell anwählbar sein.
  • Funktion: Wasser, Kohlensäure und drink mix müssen in der vorgesehenen Reihenfolge ausgegeben werden.
  • Gefäßaufnahme: Die verstellbare Basis soll unterschiedlich hohe Gefäße aufnehmen.
  • Seriennutzung: Ich prüfe mehrere Portionen und wechselnde Geschmacksrichtungen.
  • Reinigung: Tank, Aufsatz, Tropfschale und Gehäuse werden hinsichtlich ihres Pflegeaufwands betrachtet.
  • Sicherheit: Die Anzeigen sollen eingesetzte Komponenten und mögliche Probleme nachvollziehbar melden.

Testbedingungen und Tagesablauf

Als Haupttesterin verwende ich das Gerät in meinem Küchen- und Haushaltsumfeld. Da ich in einem kleinen Gasthof nahe Berlin arbeite, erlebe ich sowohl ruhige Einzelzubereitungen als auch mehrere aufeinanderfolgende Ausgaben. Dadurch lässt sich einschätzen, ob der Tank für mehrere Portionen genügt und ob die Auswahl auch bei wiederholter Nutzung übersichtlich bleibt.

Am ersten Tag kontrolliere ich Karton, Zubehör und sichtbare Verarbeitung. Danach stelle ich das Gerät eben auf, bringe die Tropfschale an und prüfe die Aufnahmen. An den folgenden Tagen bereite ich S-, M- und L-Portionen zu, verändere Sprudel- und Aromastufen, nutze Position 0 ohne drink mix und führe einen Sortenwechsel mit anschließendem Spül- beziehungsweise Vorbereitungsvorgang durch.

Sieben Tage reichen für eine realistische Bewertung von Montage, Bedienung, wiederholten Getränken und Reinigung. Aussagen über eine mehrjährige Haltbarkeit oder den langfristigen CO₂-Verbrauch sind aus diesem Zeitraum nicht möglich. Meine Einschätzung bezieht sich deshalb auf unmittelbar beobachtbare Abläufe.

Auspacken und erster Eindruck

Geliefert wird das Gerät in einem großen bedruckten SodaStream-Karton. Weitere Pappschachteln im Inneren trennen die Zubehörteile voneinander. Hauptgerät, Zylinder, Tank, zwei Aufsätze, drink mixes, Tropfschale und Netzteil lassen sich beim Auspacken gut identifizieren.

Für die erste Nutzung ist der Lieferumfang vollständig zusammengestellt. Die zwei drink mix-Aufsätze sind im Alltag nützlich, weil zwei vorbereitete Flaschen bereitstehen können. Zusätzlich liegt Bedienmaterial bei, das Montage, Inbetriebnahme und Pflege erläutert.

Mit etwa 43 cm Höhe und 37 cm Tiefe nimmt das Hauptgerät sichtbar Platz ein. Das schwarze Gehäuse mit silbernem Dosierkopf wirkt sachlich und solide. Der Zylinder wird separat eingesetzt, der Tank befindet sich hinten beziehungsweise seitlich, während die drink mix-Flasche auf der gegenüberliegenden Seite unter dem Dosierkopf sitzt.

Installation und Vorbereitung

Vor dem Einschalten entferne ich Verpackung und Transportsicherungen und stelle das Gerät auf eine ebene, belastbare Fläche. Danach setze ich die Tropfschale ein, spüle Tank und drink mix-Aufsatz, verbinde das Netzteil und bringe den Quick-Connect-Zylinder an. In den Tank kommt ausschließlich kaltes stilles Wasser oder Wasser mit Eiswürfeln.

Für die drink mix-Flasche nehme ich den Verschluss ab, schraube den passenden Aufsatz fest auf und setze die Flasche in ihre Aufnahme. Die Anzeigen helfen bei der Kontrolle. Nach dem Einschalten überprüft das Gerät Tank, CO₂-Zylinder und Flasche. Weiß steht für Betriebsbereitschaft, Orange weist auf eine fehlende oder nicht passend eingesetzte Komponente hin.

Vor dem ersten Getränk starte ich den vorgesehenen Spülvorgang mit Größe S, der Auswahl still und Geschmacksstufe 2. Die Flüssigkeit wird anschließend weggeschüttet. Dieser erste Aufbau ist ausführlicher als die spätere Getränkezubereitung, bleibt aber verständlich und ist für ein System mit Wasser- und Aromaführung nachvollziehbar.

Ergebnisse zu Ausgabe, Dosierung und Pflege

Standfestigkeit und Bedienelemente

Während des Tests steht das Gerät sicher auf der Arbeitsfläche. Die Breite von ungefähr 19 cm fällt im Verhältnis zur Höhe und Tiefe kompakt aus, dennoch sollte ausreichend Stellfläche vorhanden sein. Das Gewicht von rund 4,5 kg unterstützt einen stabilen Stand, wenn Tank oder drink mix-Flasche eingesetzt werden.

Die Auswahl liegt gut erreichbar an der Vorderseite. Größe und Kohlensäure werden separat eingestellt, während der zentrale Regler die Positionen 0 bis 4 und B bietet. Diese Trennung ist schnell zu verstehen, da Menge, Sprudel und Geschmack unabhängig voneinander gewählt werden.

Wassertank und Temperatur

Der herausnehmbare Tank fasst 1,42 Liter. Ich fülle ihn mit kaltem Wasser, stelle ihn bereit und setze ihn wieder ein. Die Anzeige zeigt, ob der Behälter korrekt sitzt. Mehrere kleinere Portionen gelingen nacheinander, ohne dass nach jedem Glas Wasser ergänzt werden muss.

Für die Karbonisierung verwende ich kaltes Wasser, da dies dem vorgesehenen Betrieb entspricht und ein kräftigeres Sprudelergebnis unterstützt. Eiswürfel können ebenfalls in den Tank gegeben werden. Andere Flüssigkeiten gehören nicht in diesen Behälter, was im Alltag durch seine eindeutige Funktion leicht zu berücksichtigen ist.

Portionsgrößen und Gefäßposition

S liefert 236 ml, M 473 ml und L 710 ml. M wird intern in zwei 236-ml-Schritten ausgegeben, L in drei. Das Gefäß steht auf der verstellbaren Basis, deren Höhe sich anpassen lässt. Dadurch lassen sich Gläser, Karaffen und passende Flaschen unter dem Auslass positionieren.

Die direkte Ausgabe empfinde ich bei mehreren Getränken als besonders bequem. Eine separate Sprudelflasche muss nicht in eine Halterung eingesetzt werden. Allerdings sollte das Gefäß zur gewählten Menge passen; für 710 ml ist ein größeres Gefäß erforderlich als für S. Bei Eiswürfeln bleibt zusätzlich Platz im Glas nötig.

Sprudel und Aroma getrennt einstellen

Für die Kohlensäure stehen still, leicht, mittel und stark bereit. Ich muss nicht mehrfach nach Gefühl eine Taste betätigen, sondern wähle die gewünschte Stufe vor dem Start. Die elektronische Karbonisierung erfolgt anschließend selbstständig. Praktisch ist die Unabhängigkeit von der Aromaauswahl: Stark sprudelnd und mild aromatisiert ist ebenso möglich wie weniger Kohlensäure mit intensiverem Geschmack.

Auf Position 0 bleibt der drink mix vollständig weg. Die Stufen 1 bis 4 steigern die Dosierung, Boost fügt eine weitere Portion hinzu. Im Test beginne ich mit einer mittleren Einstellung und passe sie bei Bedarf an. Die festen Stufen erleichtern eine spätere Wiederholung.

Bei S entsprechen ungefähr 12 ml auf Stufe 4 der vorgesehenen Menge, bei M etwa 24 ml und bei L ungefähr 35 ml. Die Aromamenge wächst damit mit der Portion. Nach einem Sortenwechsel ist ein Vorbereitungsvorgang nötig, damit die neue Flüssigkeit bis zur Düse gelangt.

Zubereitungsdauer und Pausenfunktion

Nach dem Einsetzen von Tank und drink mix-Flasche wähle ich die drei gewünschten Einstellungen und drücke Start. SodaStream gibt für den eigentlichen Ausgabevorgang ungefähr 30 Sekunden an. Diese Zeit gilt bei bereits vorbereiteten Komponenten; Sortenwechsel, Reinigung und Priming kommen gegebenenfalls hinzu.

Die Bedienung bleibt auf wenige Auswahlpunkte beschränkt. Ein erneuter Druck während der Ausgabe pausiert den Vorgang. Dauert die Pause ungefähr fünf Sekunden, wird der laufende Ablauf abgebrochen und beim nächsten Start neu begonnen. Das ist hilfreich, wenn ein Gefäß noch korrigiert werden muss.

CO₂-Anschluss und Füllstand

Das Gerät arbeitet mit Quick Connect. Der passende Zylinder wird eingesetzt; klassische Schraubzylinder sind nicht kompatibel. Nach dem Wechsel halte ich die Taste für die Kohlensäureanzeige ungefähr drei Sekunden gedrückt, damit der Füllstandsindikator zurückgesetzt wird. Eine elektronische Meldung weist auf einen niedrigen CO₂-Vorrat hin.

Nach Herstellerangabe sind bis zu 120 Portionen mit jeweils 236 ml möglich, was ungefähr 28 Litern entspricht. Die tatsächliche Reichweite verändert sich mit Portionsgröße und Sprudelstufe. Da M und L mehrere Zyklen benötigen, fällt der Verbrauch entsprechend anders aus. Im Test bewerte ich die Anzeige und den Wechsel, nicht die vollständige Lebensdauer einer Kartusche.

Reinigungsaufwand im Alltag

Die drink mix-Einheit besteht aus Deckel, Pumpe, Düse und Halm beziehungsweise Rohr. Nach einem Sortenwechsel zerlege ich den Aufsatz, spüle die Einzelteile mit warmem Wasser und lasse sie vollständig trocknen. Dieser Ablauf verlangt etwas Aufmerksamkeit, bleibt durch die zerlegbare Konstruktion aber überschaubar.

Die vier Aufsatzteile sowie die zerlegbare Tropfschale dürfen in die Spülmaschine. Für schmale Kanäle empfiehlt sich zusätzlich eine kleine Bürste, insbesondere bei Rückständen. Der Tank wird von Hand gereinigt. Für das Gehäuse genügen ein weiches, feuchtes Tuch und mildes Reinigungsmittel.

Ein Klarwasser-Spülgang gehört zur empfohlenen Pflege. Bei zuckerfreien drink mixes reicht nach dem Flaschenwechsel typischerweise ein Boost-Zyklus zur Vorbereitung, bei anderen drink mixes können zwei Boost-Betätigungen notwendig sein. Wer häufig die Sorte wechselt, sollte diesen Ablauf fest einplanen.

Sicherheitsanzeigen und Fehlersuche

Die Kontrollanzeigen melden, ob Tank und drink mix-Flasche richtig eingesetzt sind. Bei Problemen mit Wasser, CO₂ oder Aroma nennt die Anleitung konkrete Prüfschritte. Nach etwa zehn Minuten ohne Bedienung wechselt das Gerät in den Ruhemodus und lässt sich mit einer Taste wieder aktivieren.

Der Tank darf ausschließlich Wasser enthalten, während der drink mix in die dafür vorgesehene Flasche gehört. Der Zylinder darf weder verändert noch großer Hitze ausgesetzt werden. Netzteil und elektrische Bestandteile dürfen nicht in Wasser gelangen. Diese Hinweise sind im täglichen Umgang gut einzuhalten, sollten aber vor der ersten Nutzung gelesen werden.

Bei schwacher Kohlensäure kontrolliere ich Wassertemperatur, ausgewählte Stufe und CO₂-Füllstand. Bei zu geringer Aromaausgabe prüfe ich Montage, Füllstand der Flasche und Düse. Die klare Zuordnung hilft, weil mehrere Komponenten am Ablauf beteiligt sind.

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Erfahrungen aus dem täglichen Gebrauch

Nach sieben Tagen bleibt vor allem die Verbindung mehrerer Arbeitsschritte in Erinnerung. Ich wähle die Einstellungen, stelle ein Gefäß unter den Auslass und erhalte ein fertig dosiertes Getränk. Gerade bei mehreren Portionen ist es angenehm, Wasser nicht erst separat zu sprudeln und anschließend jede Aromamenge von Hand abzumessen.

Die getrennte Steuerung von Kohlensäure und Geschmack erweist sich als alltagstauglich. Ein Glas kann stark sprudeln und nur mild aromatisiert sein, während ein weiteres Getränk mit weniger Kohlensäure und mehr Geschmack zubereitet wird. Die festen Größen verhindern außerdem, dass ich die Flüssigkeitsmenge schätzen muss.

Ich stelle Portion, Sprudelstärke und Aroma vor dem Start ein und muss das Getränk danach nicht mehr im Glas mischen.

Auch die Ausgabe in gewöhnliche Gefäße gefällt mir im täglichen Ablauf. Die Basis lässt sich auf unterschiedliche Höhen einstellen, und der Tank ermöglicht mehrere Portionen hintereinander. Besonders der vorbereitete Kühlschranktank ist praktisch, wenn kaltes Wasser zur Verfügung stehen soll.

Beim Sortenwechsel nehme ich mir Zeit für den Aufsatz und die schmalen Kanäle, die eigentliche Reinigung bleibt jedoch überschaubar.

Die zusätzliche Pflege der drink mix-Komponenten ist der Punkt, der etwas Planung verlangt. Mehrere Einzelteile müssen bei häufigem Wechsel ausgespült und vollständig getrocknet werden. Im Test lässt sich dieser Schritt gut bewältigen, zumal die Teile zerlegbar und viele davon spülmaschinengeeignet sind.

Häufige Fragen zur SodaStream Ultimate Multi-Drink

Für welche Haushalte passt das Gerät?

Die SodaStream Ultimate Multi-Drink passt besonders zu Haushalten, in denen regelmäßig Sprudelwasser und aromatisierte Getränke entstehen. Wasserzufuhr, Karbonisierung und drink mix-Dosierung laufen in einem automatisierten Ablauf zusammen. Familien oder Wohngemeinschaften können die drei Mengen und die getrennten Einstellungen nutzen. Die Positionen 0 bis 4 sowie Boost erlauben unterschiedliche Aromaintensitäten.

Wie entsteht ein fertiges Getränk?

Das Gerät fördert Wasser aus dem 1,42-Liter-Tank, versieht es mit der gewählten Kohlensäure und gibt anschließend den ausgewählten drink mix hinzu. Danach läuft das Getränk direkt in das bereitgestellte Gefäß. Vor dem Start werden Größe, Sprudelstufe und Geschmack eingestellt.

Welche Mengen stehen zur Verfügung?

Die Auswahl umfasst S mit 236 ml, M mit 473 ml und L mit 710 ml. M wird in zwei 236-ml-Zyklen erzeugt, L in drei. Das Gefäß muss zur Ausgabe passen und bei Eiswürfeln genügend zusätzlichen Raum bieten.

Ist auch stilles Wasser möglich?

Ja. Dafür wähle ich die Kohlensäureeinstellung still. Soll kein Aroma hinzukommen, steht der Regler auf 0. S, M und L bleiben auch dann auswählbar, sodass stilles Wasser portioniert ausgegeben werden kann.

Wie viele Aromastellungen gibt es?

Der Regler bietet 0, 1, 2, 3, 4 und B. Bei 0 bleibt der drink mix weg. Die Stufen 1 bis 4 entsprechen ungefähr 25, 50, 75 und 100 Prozent der vorgesehenen Standarddosierung. B steht für Boost und ergänzt eine weitere Portion. Die absolute Menge hängt von der gewählten Getränkeeinstellung ab.

Welche Menge wird bei Stufe 4 verwendet?

Für S sind es ungefähr 12 ml, bei M rund 24 ml und bei L etwa 35 ml. Die Dosierung wird damit an die jeweilige Getränkemenge angepasst. Boost gibt zusätzlich Aroma aus, ohne dass ich selbst einen Messbecher verwenden muss.

Welche Flaschen gehören zum Dosiersystem?

Vorgesehen sind transparente SodaStream-drink mix-Flaschen mit 440 ml. Für den Anschluss werden spezielle Aufsätze verwendet. Zwei davon liegen dem Standard Pack bei, zusätzliche Zweierpacks sind erhältlich. Nach dem Einsetzen kann eine Vorbereitung erforderlich sein, damit der neue drink mix die Düse erreicht.

Wie wird eine Flasche montiert?

Zuerst entferne ich den Verschluss und schraube den passenden Aufsatz fest auf die Flasche. Anschließend öffne ich die seitliche Aufnahme und drücke die Flasche hinein, bis sie sicher sitzt. Die Anzeige bestätigt die Verbindung. Nach einem Wechsel kann ein Priming-Vorgang nötig sein.

Welche Wassertemperatur ist sinnvoll?

Kaltes Wasser unterstützt die Karbonisierung. Der herausnehmbare Tank kann dafür im Kühlschrank aufbewahrt werden, außerdem sind Eiswürfel zulässig. In den Behälter gehört ausschließlich stilles Wasser oder Wasser mit Eis; andere Flüssigkeiten sind dort nicht vorgesehen.

Wie lange dauert ein Getränk?

SodaStream nennt für die reine Zubereitung ungefähr 30 Sekunden. Voraussetzung ist, dass Tank, Zylinder und drink mix-Flasche bereits eingesetzt sind. M und L benötigen mehrere Ausgabezyklen. Priming, Sortenwechsel und Reinigung verlängern den vollständigen Ablauf bei Bedarf.

Wie wird der Zylinder eingesetzt?

Der Zylinder wird in die Quick-Connect-Aufnahme eingesetzt und nicht eingeschraubt. Nach dem Wechsel halte ich die Carbonation-Level-Taste ungefähr drei Sekunden, damit die Füllstandsanzeige zurückgesetzt wird. Klassische Schraubzylinder passen nicht zu diesem System.

Welche Reichweite nennt der Hersteller?

Als Richtwert werden bis zu 120 Portionen mit jeweils 236 ml genannt, also etwa 28 Liter. Die tatsächliche Reichweite hängt von Portion und Kohlensäurestufe ab. M und L benötigen mehrere Zyklen, während stärkeres Sprudeln mehr CO₂ verbraucht. Die Anzeige informiert über einen niedrigen Vorrat.

Wie wird der Aufsatz gereinigt?

Der Aufsatz lässt sich in Deckel, Pumpe, Düse und Halm beziehungsweise Rohr zerlegen. Die Teile werden mit warmem Wasser gespült und bei Bedarf eingeweicht. Eine kleine Bürste hilft bei engen Kanälen. Vor dem Zusammensetzen müssen alle Teile vollständig trocken sein; grundsätzlich sind sie spülmaschinengeeignet.

Darf der Wassertank in die Spülmaschine?

Nein, der Tank wird von Hand gereinigt. Aufsätze und Tropfschale können dagegen in die Spülmaschine. Das Gehäuse wird mit einem weichen, feuchten Tuch und mildem Reinigungsmittel behandelt. Elektrische Teile und Netzteil dürfen nicht in Wasser getaucht werden.

Was zeigt eine orange Kontrollleuchte?

Orange bedeutet, dass je nach Anzeige eine Komponente fehlt, nicht richtig eingesetzt ist oder Aufmerksamkeit benötigt. Gründe können ein fehlender Tank, zu wenig Wasser, ein nicht eingesetzter Zylinder, ein niedriger Füllstand oder eine fehlende drink mix-Flasche sein. Nach der Kontrolle zeigt das Gerät bei korrekter Einrichtung den betriebsbereiten Zustand an.

Was geschieht im Ruhemodus?

Nach ungefähr zehn Minuten ohne Bedienung wechselt das Gerät in den Ruhemodus. Ein Tastendruck aktiviert es wieder. Im Alltag fällt diese Funktion kaum auf, da sie erst nach einer längeren Pause einsetzt.

Lässt sich die Ausgabe anhalten?

Ein erneuter Druck auf Start pausiert den Vorgang. Hält die Pause ungefähr fünf Sekunden an, wird die aktuelle Zubereitung beendet und beim nächsten Start neu begonnen. Das erleichtert die Korrektur eines falsch stehenden Gefäßes.

Was prüfe ich bei schwacher Kohlensäure?

Zuerst kontrolliere ich die Wassertemperatur, die ausgewählte Sprudelstufe und den CO₂-Füllstand. Auch ein nicht korrekt eingesetzter Zylinder kann die Ursache sein. Kaltes Wasser oder Eiswürfel werden empfohlen, weil Kohlendioxid bei niedriger Temperatur besser im Wasser gebunden wird.

Was kann bei schwachem Aroma helfen?

In diesem Fall lässt sich die Geschmacksstufe erhöhen. Zusätzlich prüfe ich Flaschenfüllung, Aufsatz, Düse und die Notwendigkeit eines Priming-Vorgangs. Eine verschmutzte Düse wird mit warmem Wasser gereinigt.

Welche Gefäße sind geeignet?

Gläser, Karaffen und passende To-Go-Flaschen können verwendet werden, sofern sie unter den Dosierkopf passen. Die verstellbare Basis unterstützt verschiedene Höhen. Als passende Behälter nennt SodaStream unter anderem Crystal-, ENSO-, Fresh-, FUSE- und Fizz&go-Easy-Mix-Gefäße. Volumen und Höhe müssen zur ausgewählten Portion passen.

Der Hersteller SodaStream

SodaStream konzentriert sich auf die Getränkezubereitung zu Hause und gehört seit der abgeschlossenen Übernahme im Jahr 2018 zu PepsiCo. Die Marke verbindet Wasserkarbonisierung mit wiederverwendbaren Behältern, austauschbaren CO₂-Zylindern und dosierbaren drink mixes. Bei der Ultimate Multi-Drink kommen automatische Aromazufuhr und direkte Ausgabe hinzu.

Zu den genannten Entwicklungen gehören Quick Connect, elektrisch gesteuerte Karbonisierung, wiederbefüllbare CO₂-Zylinder sowie unterschiedliche Flaschen- und Behältersysteme. Das getestete Gerät ergänzt diese Elemente um einen herausnehmbaren Tank, elektronische Kontrollanzeigen und drink mix-Aufsätze. Grundidee bleibt die Zubereitung von Getränken zu Hause in wiederverwendbaren Behältern.

Das deutsche Sortiment umfasst manuelle und elektrische Wassersprudler, Flaschen, Glaskaraffen, CO₂-Zylinder, drink mixes und Zubehör. Für die Ultimate Multi-Drink nennt die deutsche Produktseite zwei Jahre gesetzliche Gewährleistung, kostenlose Lieferung und Rückgabe sowie eine 30-tägige Geld-zurück-Garantie. Ausgenommen sind unter anderem unsachgemäße Nutzung, nicht freigegebene Zylinder oder Flaschen und nicht autorisierte Reparaturen.

Fazit aus dem Test

Die SodaStream Ultimate Multi-Drink zeigt in meinem einwöchigen Test, dass sie mehr Aufgaben übernimmt als ein reiner Wassersprudler. Besonders praktisch sind die automatische Verbindung von Karbonisierung und Aromadosierung, die unmittelbare Ausgabe ins Gefäß, drei feste Portionsgrößen und die getrennte Wahl von Geschmack und Kohlensäure. Der 1,42-Liter-Tank unterstützt mehrere Getränke nacheinander, während die Anzeigen den Aufbau und die Nutzung nachvollziehbar begleiten.

Das System passt vor allem zu Haushalten, in denen regelmäßig unterschiedliche Softdrinks, aromatisierte Getränke und Sprudelwasser zubereitet werden. Mehrere Personen können dieselbe Geschmacksrichtung mit verschiedener Intensität auswählen. Die drink mix-Aufsätze brauchen beim Sortenwechsel Aufmerksamkeit, doch Zerlegbarkeit und Spülmaschineneignung vieler Teile erleichtern die Einbindung in die tägliche Routine.

Mein Gesamteindruck fällt positiv aus. Wer die automatische Zubereitung schätzt und die vorgesehenen drink mixes regelmäßig nutzt, erhält ein vielseitiges Küchengerät mit klarer Bedienlogik und praktischem Nutzen im Alltag. Für diese Zielgruppe halte ich eine Kaufempfehlung für nachvollziehbar.

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