Warum Elektrosicherheit im Bestand heute wichtiger ist denn je – Kostenloser Info-Abend am 23. April 2026.
Energiespezialist in FrechenWenn neue Technik auf alte Elektroinstallationen trifft

Oliver Hinkel ist Elektrosachverständiger bei der müller + sohn bad + heizung GmbH.
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Viele Eigentümer möchten ihre Immobilie zukunftssicher aufstellen, Energiekosten senken und unabhängiger werden. Die Folge: Photovoltaik, Batteriespeicher, Elektromobilität und Wärmepumpe halten zunehmend Einzug in bestehende Häuser. Doch während neue Geräte und Systeme immer leistungsfähiger werden, ist die elektrische Infrastruktur in vielen Gebäuden teilweise Jahrzehnte alt und stammt noch aus einer Zeit, in der der Strombedarf deutlich geringer war.
Unsichtbare Technik – unterschätzte Risiken
Die meisten Teile einer Elektroinstallation sind im Alltag unsichtbar. Leitungen verlaufen in Wänden, Schutzschalter sitzen im Sicherungskasten, viele Komponenten wurden seit der Bauzeit des Hauses kaum beachtet.
Doch genau hier können Schwachstellen entstehen. Überlastete Stromkreise, fehlende Schutzmaßnahmen oder veraltete Installationen können die Sicherheit beeinträchtigen – und im schlimmsten Fall zu Schäden oder Bränden führen.
Viele Hausbesitzer investieren heute in moderne Energietechnik – etwa Photovoltaik oder eine Wärmepumpe. Was dabei oft vergessen wird, ist die elektrische Grundlage des Hauses. Dabei entscheidet gerade sie darüber, ob neue Technik sicher, zuverlässig und gewinnbringend betrieben werden kann.
Um den Zustand einer Elektroinstallation realistisch beurteilen zu können, gibt es ein bewährtes Verfahren: den sogenannten E-Check. Dabei wird die elektrische Anlage eines Gebäudes systematisch geprüft und bewertet, ob sie für heutigen Anforderungen noch ausreichend dimensioniert ist.
Das Einfamilienhaus wird zum Energiesystem
In modernen Wohngebäuden greifen heute mehrere Technologien ineinander: Photovoltaikanlagen erzeugen Strom auf dem Dach, Batteriespeicher stellen Energie zeitversetzt zur Verfügung, Elektroautos werden zu Hause geladen und Wärmepumpen nutzen Strom für die Wärmeversorgung.
Damit entsteht im Grunde ein kleines Energiesystem im eigenen Haus. Erzeugung, Speicherung und Verbrauch müssen dabei aufeinander abgestimmt sein.
In der Praxis zeigt sich jedoch häufig, dass einzelne Komponenten ergänzt werden, ohne das Gesamtsystem zu betrachten. Das kann dazu führen, dass Potenziale ungenutzt bleiben oder später aufwendig nachgerüstet werden müssen.
Technik verstehen statt Entscheidungen im Blindflug
Um Eigentümern eine fundierte Orientierung zu geben, welche Lösungen sinnvoll sind, worauf es im Bestand ankommt – und warum Elektrosicherheit dabei eine zentrale Rolle spielt, lädt müller + sohn zu einem kostenlosen Informationsabend rund um moderne Elektrotechnik im Eigenheim ein.
Das erwartet Interessierte
- Praxisnahe Hinweise zur Elektrosicherheit und -planung im Bestand
- Verständliche Einordnung von Photovoltaik, Batteriespeicher, Elektromobilität und Wärmepumpe
- Einblick in ganzheitliche Lösungen aus einer Hand
- Frage- und Antwortrunde
Daten & Fakten zum Infoabend
Wann: Donnerstag, 23.04.2026 von 18–20 Uhr
Wo: müller + sohn bad + heizung GmbH, Elisabethstraße 10A, 50226 Frechen
Kosten: Die Teilnahme ist kostenlos, die Plätze sind begrenzt.
Anmeldung: Tel.: 02234/53571 oder online.
Weil Elektrosicherheit nicht erst im Notfall beginnt – sondern mit dem Wissen, wie es um das eigene Zuhause wirklich steht.

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