Vorfall am Flughafen StuttgartAirbus wird kurz vor dem Start evakuiert – Fünf Mitarbeiter verletzt

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ARCHIV - 27.07.2023, Baden-Württemberg, Stuttgart: Das Logo des Manfred Rommel Flughafens in Stuttgart ist an einer Eingangstür angebracht. (zu dpa: «Maschine am Stuttgarter Flughafen evakuiert - vier leichtverletzte Mitarbeiter») Foto: Bernd Weißbrod/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Fünf Flugzeugabfertiger wurden bei dem Vorfall durch aus der Maschine ausgetretenes Öl verletzt.

Kurz vor dem Start ist am Flughafen Stuttgart ein Airbus A 319  evakuiert worden. Vier Mitarbeiter des Flughafens kamen ins Krankenhaus.

Insgesamt 93 Passagiere und 6 Crew-Mitglieder sind am Stuttgarter Flughafen wegen eines technischen Defekts aus einem Airbus A 319 evakuiert worden. Die Evakuierung am Samstagabend sei während des bereits laufenden Boardings angeordnet worden, teilte die Polizei in Reutlingen am Sonntag mit.

Ein Rauchmelder hatte am Samstag während des Boardings auf dem Vorfeld angeschlagen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.

Airbus evakuiert: Rettungskräfte bringen vier Mitarbeiter ins Krankenhaus

Fünf Flugzeugabfertiger seien außerdem durch aus der Maschine ausgetretenes Öl verletzt worden. Sie hatten die Ladeluke geöffnet, an deren Hydraulik es zu dem Defekt gekommen war. Rettungskräfte brachten vier von ihnen mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus.

Die Maschine mit dem Ziel London startete am Samstag nicht. Die Schadenshöhe war zunächst unklar. Zu weiteren Beeinträchtigungen des Flugverkehrs kam es den Angaben zufolge nicht.

Airbus: Discover-Maschine muss Flug abrechen

Erst am Mittwoch (5. Juni) hatte ein Airbus A320 der deutschen Fluggesellschaft Discover einen Flug von Frankfurt am Main in Richtung Kreta auf mehr als 10.000 Metern Höhe plötzlich abbrechen müssen. Das Flugzeug überquerte die Alpen, als im Cockpit überraschend Probleme mit dem Navigationssystem auftraten. 

Discover, das bis zum Jahr 2023 unter dem Namen Eurowings Discover unterwegs war, bestätigte den Vorfall gegenüber dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Das Flugzeug musste aus Sicherheitsgründen auf mehr als 10.000 Metern Höhe umkehren und eine scharfe Kehrtwende kurz hinter der deutschen Grenze fliegen. (dpa, tis)

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