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Organisiertes VerbrechenPolizeibekannter Mann in Sydneys Vorort Bondi erschossen in Auto gefunden

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Absperrband der australischen Polizei

Der Tatort weist laut australischer Polizei „Kennzeichen einer Straftat der organisierten Kriminalität“ auf.

Die Polizei geht davon aus, dass es sich beim 48-Jährigen um ein „ranghohes“ Mitglied des organisierten Verbrechens handelt.

In Sydney ist in dem bei Surfern und Touristen beliebten Vorort Bondi am Dienstag ein Mann erschossen worden. Die Polizei riegelte den Tatort in einem beliebten Einkaufsviertel ab, nachdem Anwohner und Pendler Schüsse aus einer Tiefgarage in der Nähe des Strandes Bondi Beach gehört hatten.

Ein 48 Jahre alter Mann mit einer laut Polizei „umfangreichen kriminellen Vergangenheit“ wurde tot in seinem Fahrzeug entdeckt. Der Tatort weise „Kennzeichen einer Straftat der organisierten Kriminalität“ auf, sagte Kriminalkommissar Danny Doherty vor Journalisten.

Die Polizei gehe davon aus, dass der Mann gezielt erschossen worden sei und dass es sich bei ihm um ein „ranghohes“ Mitglied des organisierten Verbrechens handele. Der Mann sei polizeibekannt. Ein ausgebrannter Porsche wurde in der Nähe gefunden und stand vermutlich im Zusammenhang mit der Straftat.

Australien gilt als lukrativer Drogenmarkt

Olivia Scanlan, eine 27-jährige Schauspielerin und Tänzerin, zeigte sich „schockiert“ über die Schüsse in ihrer Nachbarschaft, die normalerweise mit Surfern und Rucksacktouristen in Verbindung gebracht wird und nicht mit Bandenkriminalität.

Wenn Freunde zu Besuch kämen, dächten sie: „Wow, Australien ist ein Traum. Sie halten es für sicher“, sagte sie AFP. „Du kannst nachts rumlaufen und dich sicher fühlen.“

Australien gilt allerdings als lukrativer Drogenmarkt, da viele Menschen gelegentlich Drogen konsumieren. Nach Angaben der örtlichen Behörden traten lokale Motorradbanden zuletzt zunehmend in Kontakt mit mexikanischen und anderen Drogenkartellen, um Drogen in das Land zu bringen. (AFP)