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Raubfisch-AngriffBarrakuda verletzt 13-Jährige im Karibik-Urlaub schwer

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Ein Barrakuda im Meer.

Scharfe Zähne und ein kräftiger Kiefer: Ein Barrakuda kann mit einem Biss tiefe Wunden hinterlassen. (Symbolbild)

Ein Barrakuda hat eine 13-Jährige im Karibik-Urlaub schwer an der Hand verletzt. Ihr Berufswunsch bleibt trotzdem Meeresbiologin.

Laut einem Bericht des US-Magazins „People“ wurde die 13-jährige Claire Macdonel während eines Familienurlaubs auf den Turks- und Caicosinseln, einem britischen Überseegebiet in der Karibik, von einem Barrakuda angegriffen. Trotz schwerer Verletzungen an der Hand hat sie ihre Begeisterung für das Meer nicht verloren.

Die Attacke ereignete sich am 19. Juli, dem ersten vollständigen Urlaubstag der Familie. Nach Angaben ihrer Mutter Jennifer Macdonel spielte Claire im seichten, küstennahen Wasser, als der Fisch sie plötzlich an der Hand verletzte. „Plötzlich kam Claire schreiend aus dem Wasser, und überall war Blut“, erzählte die Mutter dem Magazin „People“.

Barrakuda-Attacke im Urlaub: Plötzlich floss Blut

Anfangs war der Familie unklar, welches Tier die Verletzungen verursacht hatte. Später stellte sich heraus, dass ein Barrakuda zugebissen hatte. Eine Krankenschwester, die sich zufällig am Strand aufhielt, versorgte die Wunde zunächst, anschließend wurde die junge Patientin in eine Klinik gebracht.

In der Klinik kümmerte sich ein Orthopäde mehrere Stunden um die Verletzungen. Die Mutter berichtete, dass eine sorgfältige Reinigung der Wunden sowie die Entfernung beschädigten Gewebes notwendig gewesen seien, um einer Infektion vorzubeugen. Eine operative Wiederherstellung der Sehne ist nach der Rückkehr geplant. Für Claire wird eine zehn- bis zwölfwöchige Pause von ihren Hobbys Volleyball und Tanzen erwartet.

Orthopäde kämpft gegen Infektionsgefahr

Ihre Begeisterung für den Ozean wurde durch die Attacke allerdings nicht beeinträchtigt. Der Berufswunsch der 13-Jährigen, Meeresbiologin zu werden, besteht weiter, und auch ihr Interesse an der Unterwasserwelt ist ungebrochen, wie ihre Mutter berichtet.

Jennifer Macdonel betonte, dass ihre Familie mit der Geschichte keine Angst vor dem Meer verbreiten wolle. Man habe jedoch gelernt, dass Barrakudas sich mitunter auch in flachen, küstennahen Bereichen aufhalten. Fachleute empfehlen beispielsweise, im Wasser auf glänzenden Schmuck oder andere reflektierende Gegenstände zu verzichten, da diese die Raubfische anlocken könnten.

Ungeachtet des schockierenden Vorfalls verbindet die Familie den Aufenthalt auf den Turks- und Caicosinseln nicht ausschließlich mit der Attacke. Sie sei besonders dankbar für die Unterstützung durch die Menschen vor Ort – von der Frau, die am Strand Erste Hilfe leistete, bis hin zum medizinischen Personal und den Einsatzkräften. (jag)