„Haltet einfach Abstand“Emma Willis richtet deutliche Bitte an Paparazzi

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US-Schauspieler Bruce Willis mit seiner Ehefrau und Model Emma Heming-Willis  bei einer Gala im April 2017.

US-Schauspieler Bruce Willis mit seiner Ehefrau und Model Emma Heming-Willis bei einer Gala im April 2017.

Emma Heming Willis, Ehefrau von Schauspiel-Star Bruce Willis, hat sich in einem Videostatement gegenüber Paparazzi geäußert und mehr Respekt gefordert.

Emma Heming Willis, Ehefrau von Schauspiel-Star Bruce Willis, hat mit emotionalen Worten eine Bitte an Paparazzi gerichtet. Die 44-Jährige bemängelte, dass Fotografen und Kameramänner dem an Demenz erkrankten Schauspieler nicht genug Platz geben würden. Sie veröffentlichte am Sonntag ein Statement via Instagram.

Emma Heming Willis: „Haltet einfach etwas Abstand“ zu Paparazzi

„Wenn Sie jemand sind, der sich um jemanden mit Demenz kümmert, wissen Sie, wie anstrengend und stressig es sein kann, mit dieser Person vor die Tür zu gehen und sicher durch den Alltag zu kommen. Und sei es nur, um einen Kaffee zu holen“, sagte Emma Willis. Sie wolle mehr Bewusstsein für den Umgang mit Personen schaffen, die an Demenz erkrankt sind.

Ihre Videobotschaft richte sich an die Fotografen und Kameramänner, die versuchen würde, „exklusives Material“ von ihrem Ehemann Bruce zu bekommen. „Haltet einfach etwas Abstand“, lautete ihr eindeutiger Appell an die Paparazzi, „das ist euer Beruf, aber haltet einfach etwas Abstand und bitte schreit meinen Ehemann nicht an“.

Auch Ausrufe wie „Yippie-ka-yay“, ein berühmtes Zitat, das Bruce Willis im Film „Stirb Langsam“ berühmt machte, sollten die Paparazzi einfach sein lassen. „Gebt ihm bitte den Raum und erlaubt unserer Familie, dass wir ihn sicher von Punkt A zu Punkt B bringen“, sagte Emma Willis.

Emma Willis legt mit weiterem Statement gegen Boulevardmedien nach

Am Montag legte Emma Willis mit einem weiteren Video-Statement nach: Sie zeigte sich beeindruckt, dass ihr erster Aufruf für so viel Wirbel sorgte, kritisierte aber gleichzeitig, dass ausgerechnet die Boulevard-Medien ihren Aufruf aufnehmen würden, die zunächst ihren Mann Bruce Willis bedrängt hatten.

Sie betonte, dass sie sich nicht mit „den Medien“ anlegen wolle: „Das will ich nicht, denn ich werde verlieren“, sagte sie. Sie wolle einfach nur dafür sorgen, dass ihr Mann Bruce so gut wie möglich am Leben und Alltag teilnehmen kann.

Mitte Februar 2023 hatte die Familie von Bruce Willis öffentlicht gemacht, dass der Schauspieler an frontotemporale Demenz leide. Bereits im vergangenen Jahr hatte Willis seine Schauspiel-Karriere beendet. Eine erste Demenz-Diagnose für den 67-Jährigen hätte es bereits im Februar 2022 gegeben. (mab)

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