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Costa del SolDeutscher stirbt bei Waldbrand

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Ausgebranntes Auto in Estepona nach dem Waldbrand an der Costa del Sol.

Málaga – Bei einem Waldbrand an der südspanischen Costa del Sol ist ein Deutscher ums Leben gekommen. Das Todesopfer ist ein 54-jähriger Mann, wie die spanische Presseagentur Europa Press unter Berufung auf die Regierung der Provinz Málaga am Samstag berichtete.

Zunächst war berichtet worden, dass der Tote ein 78 Jahre alter Brite sei. Die verkohlte Leiche des Brandopfers war am Freitag in einer Agrarscheune unweit des Badeortes Marbella gefunden worden. Die Leiche sei zur Identifizierung in das gerichtsmedizinische Institut von Málaga übergeführt worden.

Feuer mittlerweile gelöscht

Der verheerende Waldbrand bei Marbella an der spanischen Costa del Sol ist in der Nacht von Freitag auf Samstag unter Kontrolle gebracht worden. Dies teilte die Brandschutzbehörde der Region Andalusien am Samstag mit. Mehr als 400 Menschen - unter ihnen 150 Soldaten - waren am Samstag noch im Einsatz, um das Feuer vollständig zu löschen.

Der Brand war am Donnerstagnachmittag bei der Ortschaft Coín im Sierra-Negra-Gebirge ausgebrochen. Er hatte sich wegen des starken Windes und der hohen Temperaturen blitzschnell ausgebreitet

Nach vorläufigen Schätzungen hat das Feuer eine Fläche von mindestens 1000 Hektar zerstört. Fünf Menschen wurden mit Verbrennungen oder Rauchvergiftung in Krankenhäuser gebracht. Etwa 5000 Menschen mussten sechs Ortschaften verlassen. (dpa)