Ermittler in Griechenland haben einen Ring für illegale Dopingmittel zerschlagen. 14 Personen wurden festgenommen.
Millionen-Geschäft mit DopingPolizei nimmt 14 Verdächtige nach Razzia in Athen fest

Ein griechischer Polizist zeigt illegal angefertigte Medikamente.
Copyright: -/Griechische Polizei/dpa
Griechische Behörden haben laut eigenen Mitteilungen einen Ring für die unrechtmäßige Produktion und den Handel mit Arznei- sowie Dopingpräparaten ausgehoben. Im Zuge einer großflächigen Durchsuchungsaktion in einem Athener Vorort wurden 14 mutmaßliche Beteiligte in Gewahrsam genommen.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand hat die Gruppierung über 15.000 Pakete an Adressen in circa 90 Staaten versandt. Die Einnahmen, die aus diesen unrechtmäßigen Aktivitäten generiert wurden, belaufen sich schätzungsweise auf mehr als eine Million Euro.
Tarnung der illegalen Produkte
Die Organisation war laut den Untersuchungen seit mindestens Beginn des Jahres 2024 tätig. Der Verkauf fand über Webseiten und den Versand von Paketen statt. Zur Verschleierung des wahren Inhalts wurden die Waren oft als Nahrungsergänzung oder Wellnessprodukte ausgewiesen.
Bei den konfiszierten Artikeln handelte es sich den Behörden zufolge beispielsweise um Mittel zur Leistungssteigerung im Sport und um Produkte für den Gewichtsverlust.
Juristische Konsequenzen für die Verdächtigen
Den Verdächtigen werden diverse Straftaten zur Last gelegt, darunter die Gründung einer kriminellen Organisation, Dokumentenfälschung, die Produktion gesundheitsgefährdender Medikamente und Verstöße gegen Sport- sowie Dopinggesetze. Alle inhaftierten Personen sind der verantwortlichen Staatsanwaltschaft überstellt worden. (dpa/red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.