Nahe dem beliebten Touristenort Brighton wurden drei weibliche Leichen aus dem Meer geborgen. Die Polizei ermittelt.
Tragödie in BrightonDrei tote Frauen aus dem Meer vor Englands Küste geborgen

Zahlreiche Einsatzkräfte sind am Strand in Brighton eingetroffen.
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Nach dem tragischen Tod von drei jungen Frauen an der Küste der südenglischen Stadt Brighton gibt es neue Erkenntnisse zur Identität der Opfer. Einem Bericht von „The Mirror“ zufolge handelte es sich bei den Toten um Verwandte. Die Frauen, deren Alter auf das späte Teenageralter bis Anfang 20 geschätzt wird, kamen am frühen Mittwochmorgen unter bislang ungeklärten Umständen im Ärmelkanal ums Leben.
Ein Verwandter der Opfer äußerte sich auf der Plattform X unter Schock und bestätigte, dass es sich bei den drei Toten um seine Cousinen handle. Demnach verbreitete sich die Nachricht auch innerhalb der Familie rasch, die zu Teilen in Jamaika lebt. Die Frauen selbst stammten jedoch nicht von der Karibikinsel.
Unglück beim nächtlichen Ausflug vermutet
Die Ermittler gehen derzeit davon aus, dass die Gruppe zuvor gemeinsam den Abend verbracht hatte. Als sie gegen 5.45 Uhr am Mittwochmorgen aus dem Wasser geborgen wurden, waren sie vollständig bekleidet. Rettungskräfte, Hubschrauber und Boote waren nach einem Notruf im Einsatz, jede Hilfe kam jedoch zu spät. Die Leichen wurden nahe der bekannten Straße Madeira Drive gefunden.

Vor Brighton wurden drei Leichen entdeckt. Die Polizei ermittelt.
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Die Polizei untersucht nun Videomaterial der Küstenüberwachung, um den genauen Hergang zu rekonstruieren. Eine zentrale Theorie besagt, dass die Frauen im flachen Wasser wateten und von einer tückischen Unterströmung mitgerissen wurden. Anwohner weisen darauf hin, dass der Kieselstrand in Brighton bereits nach wenigen Metern steil abfällt. Dieser abrupte Übergang im Meeresboden führt immer wieder dazu, dass Menschen unerwartet den Halt verlieren.
Keine Hinweise auf Fremdverschulden
Die Polizei von Sussex gab bekannt, die Identität der Frauen mittlerweile zu kennen, verzichtet vor der offiziellen Identifizierung durch die Angehörigen jedoch auf eine Namensnennung. Es gebe zum jetzigen Zeitpunkt keinerlei Hinweise auf ein Verbrechen oder die Beteiligung Dritter.
In Brighton herrscht große Bestürzung. Einwohnerinnen und Einwohner legten in der Nähe des Unfallorts Blumen nieder. Der zuständige Polizeichef Adam Hays sprach von einer herzzereißenden Tragödie und bat die Öffentlichkeit darum, Spekulationen zu vermeiden, während die Ermittlungen unter dem Codenamen „Operation Ledmore“ fortgeführt werden. (jag)