El Paso – Bei dem Schusswaffenangriff im texanischen El Paso hat es nach Angaben der Behörden bis zu 20 Opfer gegeben. Drei Verdächtige wurden nach dem Vorfall in einem Einkaufszentrum festgenommen, wie Bürgermeister Dee Margo am Samstag mitteilte. Zuvor hatte die Polizei erklärt, dass es übereinstimmenden Berichten zufolge mehrere Schützen gegeben habe.
Die Polizei in El Paso im Südwesten des US-Bundesstaats Texas an der Grenze zu Mexiko hatte zunächst auf Twitter dazu aufgerufen, sich von dem Einkaufszentrum fernzuhalten. Der örtliche Sender KTSM berichtete, 18 Menschen seien in einem Walmart von Schüssen getroffen worden. Dazu gab es zunächst keine Bestätigung der Polizei. Die Lage war unübersichtlich. Der Sender CNN berichtete unter Berufung auf Augenzeugen, die Polizei sei mit einem Großaufgebot vor Ort.
Wieder ein Walmart
Beto O'Rourke, demokratischer Bewerber für die Präsidentschaftskandidatur aus El Paso, schrieb bei Twitter, „Bleibt in Sicherheit, El Paso“.
Erst am Dienstag waren zwei Menschen im Bundesstaat Mississippi in einem Walmart durch Schüsse getötet worden. Am Wochenende hatte ein 19-Jähriger während eines Festivals in der Kleinstadt Gilroy in Nordkalifornien das Feuer eröffnet und drei Menschen getötet. Der Schütze wurde von Polizisten am Tatort erschossen. (afp/dpa)
