Ein Elch verfing sich in einem Zaun in Tallinn. Zwei Passanten befreiten das Tier unter den Augen eines Artgenossen.
Tierische RettungsaktionPassanten befreien einen Elch aus einem Zaun in Tallinn

Elche sind in Estland keine Seltenheit. (Symbolfoto)
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In der estnischen Hauptstadt Tallinn wurde ein Elch von zwei Fußgängern aus einer Zwangslage gerettet. Das Wildtier hatte sich im Laufe der Woche in einem Wohnviertel am Stadtrand in einem Metallzaun verheddert. Ein Video eines Augenzeugen, das Medien in Estland verbreiteten, dokumentiert, dass das Tier beim Versuch, das Hindernis zu überspringen, stecken blieb.
Die Aufnahme zeigt, wie die beiden Männer dem gefangenen Tier beistehen. Sie heben seine langen Gliedmaßen behutsam über das Gitter, um es zu erlösen. Diese Aktion, für die mehrere Anläufe notwendig waren, brachte den Helfern in sozialen Netzwerken viel Anerkennung ein.
Die Befreiung wurde, wie die Aufnahmen ebenfalls belegen, von einem zweiten Elch mitverfolgt. Dieser wartete jenseits des Zaunes auf seinen Artgenossen. Im Anschluss setzten die beiden Tiere ihren Weg gemeinsam fort. Das Land Estland beheimatet eine große Population von Elchen.
Vergleichbarer Zwischenfall mit Reh in Litauen
Ein vergleichbarer Zwischenfall hatte sich kurz zuvor in Litauen ereignet. Im Stadtkern von Vilnius, der dortigen Hauptstadt, verhedderte sich im Laufe der Woche ein Reh in einem Metallgitter im Hinterhof eines Mehrfamilienhauses. Herbeigerufene Einsatzkräfte konnten das gefangene Wildtier befreien, nachdem es betäubt worden war. Laut den Angaben wurde es ohne Verletzungen wieder in einem Wald ausgesetzt. (dpa/red)
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