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Anschlag in Deutschland geplantMutmaßliche Bombenwerkstatt in Amsterdam explodiert

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Explosion in Amsterdam - Polizei vermutet Sprengstoffbande

400 Anwohner mussten nach der heftigen Explosion ihre Wohnungen verlassen.

Sieben Verletzte bei Explosion in Amsterdam. Stellten Kriminelle dort Bomben für Geldautomaten-Sprengungen in Deutschland her?

Eine gewaltige Detonation bei einem Wohnkomplex in Amsterdam hat sieben Verletzte gefordert und zur Evakuierung von 400 Anwohnern geführt. Die Polizei prüft, ob kriminelle Handlungen mit Sprengmaterial die Ursache waren und hat nach eigenen Angaben drei Personen festgenommen. Nach Abschluss der umfangreichen Rettungsarbeiten wird davon ausgegangen, dass sich keine weiteren Menschen in den Trümmern befinden.

Der Vorfall ereignete sich in der Nacht zum Freitag in einem Nebentrakt des Wohnkomplexes. In der Folge geriet das Bauwerk in Brand, bevor es teilweise einstürzte.

Wurde ein Anschlag auf Geldautomaten in Deutschland vorbereitet?

Unter Berufung auf Feuerwehr- und Zeugenaussagen melden die Zeitungen „Het Parool“ und „De Telegraaf“, dass eine Gruppe junger Männer im Keller des Hauses Sprengkörper hergestellt haben soll. Es wird angenommen, dass es sich um Apparaturen handelt, die zur Sprengung von Geldautomaten zum Einsatz kommen. Die Gruppe habe demnach konkret einen solchen Angriff in Deutschland geplant.

Die Bürgermeisterin von Amsterdam, Femke Halsema, stufte die vermutete Anfertigung von Sprengkörpern inmitten eines Wohnquartiers als „asozial“ ein. Gegenüber dem Sender NOS warf sie die Frage auf, ob die Behörden davon Kenntnis hatten, zumal Anwohner offenbar informiert gewesen sein sollen.

Halsema nennt Sprengstoff in Wohnvierteln „gigantisches“ Problem

Seit Jahren wird eine Gruppierung aus den Niederlanden verdächtigt, für die Detonation von Geldautomaten in Deutschland die Verantwortung zu tragen. Davon abgesehen gibt es im niederländischen kriminellen Milieu häufiger Sprengstoffattacken, deren Ziele Wohnungen sowie Geschäftsgebäude sind.

„Wir versuchen, diejenigen aufzuspüren, die die Sprengsätze herstellen und platzieren“, so Halsema. Die Vorbereitung von Sprengstoffattacken in Wohnvierteln nannte sie ein „gigantisches“ Problem. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.