Fridays for FutureTausende Schüler demonstrieren in Neuseeland für mehr Klimaschutz

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Demonstranten halten ein Banner während des Klimaprotests vor dem Rathaus.

Demonstranten halten ein Banner während des Klimaprotests vor dem Rathaus. Die Klimaschutzbewegung Fridays For Future hatte für Freitag in zahlreichen Ländern zu neuen Protesten aufgerufen.

Tausende Schüler sind in Neuseeland für mehr Klimaschutz auf die Straße gegangen. Sie fordern unter anderem ein Wahlalter ab 16 Jahren.

Damit gaben sie am Freitag (Ortszeit) den Startschuss für Demonstrationen und Kundgebungen der Bewegung Fridays for Future rund um den Globus. Wie der Sender Radio New Zealand berichtete, forderten die Jugendlichen etwa, dass keine neuen fossilen Brennstoffe wie Öl, Gas und Kohle abgebaut werden, dass das Wahlalter auf 16 Jahre herabgesetzt wird und dass mehr Meeresschutzgebiete eingerichtet werden.

Fridays for Future in Neuseeland

„Ehrlich gesagt, läuft uns die Zeit davon, und mir geht die Geduld aus. Wir müssen dringend handeln“, teilte der Vorsitzende der Grünen Partei von Neuseeland, James Shaw, mit.

Zudem erinnerte er an Wirbelsturm „Gabrielle“, der Mitte Februar in der Nordinsel Neuseelands gewütet und mindestens elf Menschenleben gekostet hatte: „Menschen haben ihre Angehörigen verloren, und unzählige Leben wurden auf den Kopf gestellt. Das ist der Klimawandel.“

Die Sturmschäden sind riesig. Zu den Protesten aufgerufen hatten die Jugendorganisationen School Strike for Climate (Schulstreik fürs Klima) und Fridays for Future. Ihnen gehen die derzeitigen Anstrengungen gegen den Klimawandel nicht weit genug. Auch in Deutschland sollte es am Freitag Aktionen an 250 Orten geben. (dpa)

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