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Hamburger Wolf wohl totBehörde geht vom Tod des Tieres aus, das Frau verletzte

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Hamburger Wolf in Tierauffangstation

Bisher konnten weder der Wolf noch das Halsband mit seinem Sender gefunden werden. (Archivbild)

Der Wolf, der in einem Hamburger Einkaufszentrum eine Frau attackierte, ist wahrscheinlich verendet.

Ein Wolf, der vor rund acht Wochen eine Passantin in einem Hamburger Einkaufszentrum verletzt hatte, ist vermutlich verendet. Diese Mitteilung machte die verantwortliche Umweltbehörde. Das junge männliche Tier wurde nach dem Angriff im Stadtteil Altona gefasst und vor seiner Freilassung mit einem Peilsender ausgestattet.

Die Übermittlung automatisierter Daten vom Ortungshalsband endete laut Behördensprecher Ende Mai, als das Signal abriss. „Die verwendeten Sender sind technisch äußerst verlässlich und erprobt; ein Defekt oder ein herkömmlicher Verlust des Halsbandes wird nach so kurzer Laufzeit als unwahrscheinlich eingeschätzt“, sagte er.

Suche nach dem Wolf blieb ohne Erfolg

Großangelegte Suchmaßnahmen nach dem Jungtier verliefen ohne Ergebnis. „Es konnten bislang weder das Tier noch der Sender lokalisiert werden“, erklärte der Sprecher. „Aufgrund der vorliegenden Erkenntnisse ist der Tod des Tieres wahrscheinlich.“ Der NDR hatte diese Information zuerst gemeldet.

Dem Angriff waren Tage vorausgegangen, an denen das Tier durch Hamburg streifte. Im Anschluss an die Attacke bewegte es sich durch das Stadtzentrum und machte einen Sprung in die Binnenalster, wo es der Polizei gelang, ihn zu fassen. Das Tier kam in eine Station für Wildtiere in Sachsenhagen im Landkreis Schaumburg (Niedersachsen) und wurde zu Beginn des Aprils im Süden Hamburgs freigelassen.

Unauffälliges Verhalten nach der Freilassung

Im Anschluss ließ sich der Wolf laut dem Sprecher in einem etablierten Territorium in einer ländlichen Region Niedersachsens nieder, das mehr als 150 Kilometer von der Hansestadt entfernt lag. „Auf seiner gesamten Route hat sich das Tier völlig unauffällig und wolfstypisch verhalten.“

Die Umweltbehörde in Hamburg nimmt auf Basis früherer Informationen an, dass der Biss erfolgte, weil die Frau sich dem panischen Tier genähert haben soll. Ihre Absicht sei es gewesen, ihm den Weg durch die automatischen Glastüren des Einkaufszentrums ins Freie zu weisen. Diese Darstellung wird von Naturschützern jedoch infrage gestellt, die einen Angriff mit Biss bezweifeln. Sie berufen sich auf eine Augenzeugin, die beobachtet haben will, wie das Tier die Frau zwar ansprang, aber nicht zubiss. Eine Verletzung durch seine Tatze sei bei diesem Vorgang denkbar. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.