Vier Kinder hat das Supermodel. Inzwischen sind sie flügge geworden. Das fällt ihr nicht ganz leicht. Ist sie eine „Helikopter“-Mutter?
Heidi Klum über Erziehungsstil„Als meine Kinder noch nicht volljährig waren, war ich extrem streng“

Heidi Klum läuft mit Tochter Leni Klum über den roten Teppich. (Archivbild)
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Zwischen Heidi Klum und ihrer Tochter Leni Klum scheint die Verbindung besonders eng zu sein – auch wenn längst nicht mehr alle Kinder unter einem Dach leben. „Mommy und ich telefonieren mehrmals am Tag“, verrät die 21-Jährige der „Bild“. Die Nähe bleibt, selbst wenn der Alltag sie räumlich trennt. Heidi selbst beschreibt es so: „Es ist schwer für mich, die Kinder gehen zu lassen.“
Heidi Klum und Leni Klum: Enge Mutter-Tochter-Beziehung trotz Auszug
Dass die Model-Mama ihre Familie stets fest im Blick hatte, daraus macht sie keinen Hehl. Gerade in den Jahren vor der Volljährigkeit habe sie klare Regeln gesetzt und genau wissen wollen, wo sich ihre Kinder aufhalten und mit wem sie unterwegs sind.
Für sie sei das nie Kontrolle um der Kontrolle willen gewesen, sondern Ausdruck von Verantwortung – nicht zuletzt, weil ihre Kinder früh im öffentlichen Interesse standen.
Helikopter-Mutter? Leni Klum spricht offen über Heidis Erziehungsstil
Ob sie sich als „Helikopter“-Mutter sehe? „Oh, ja“, sagt die 21-jährige Leni und relativiert lachend: „Manchmal. Aber jetzt, wo wir älter sind, kaum noch.“ Mit zunehmendem Alter sei das Verhältnis entspannter geworden.
Rückblickend beschreibt Leni ihre Jugend selbstkritisch: „Ich war ein schwieriger Teenager.“ Der Wunsch, in die Fußstapfen der Mutter zu treten, sei früh da gewesen. Modeln – das habe sie von klein auf fasziniert.
Leni Klum über ihre Teenagerzeit: „Ich war ein schwieriger Teenager“
Doch Heidi setzte Grenzen. Erst mit 16 Jahren gab sie grünes Licht für die ersten Jobs. Heute scheint klar: Die Strenge hat der Beziehung nicht geschadet. Stattdessen präsentieren sich Mutter und Tochter als eingespieltes Team – selbstbewusst, vertraut und mit einem Draht, der offenbar auch auf Distanz funktioniert.
Leni Klum hat sich in den vergangenen Jahren Schritt für Schritt ein eigenes Profil erarbeitet. Nach ihrem ersten großen Cover für die deutsche „Vogue“ folgten Kampagnen unter anderem für Dior Beauty und Dolce & Gabbana.
Sie lief bei der Berlin Fashion Week und war mehrfach Gesicht internationaler Mode- und Beauty-Marken. Auch auf Social Media nutzt sie ihre enorme Reichweite gezielt für Kooperationen mit Luxuslabels. Leni positioniert sich damit zunehmend als eigenständiges Model – losgelöst vom prominenten Nachnamen. (jag)
