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Sturm, Hagel, BlitzeSchwere Unwetter in Indien fordern mindestens 89 Todesopfer

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Unwetter in Indien

Ein Mitglied der Zivilschutzorganisation bindet ein Seil an einen umgestürzten Baum, um nach Stürmen und starken Regenfällen eine Notunterkunft zu errichten.

Heftige Unwetter haben in Nordindien mindestens 89 Menschen das Leben gekostet. Sturmböen und Starkregen verursachten schwere Schäden.

Mindestens 89 Todesopfer wurden nach heftigen Wetterereignissen im nördlichen Teil Indiens verzeichnet. Lokale Behörden informierten darüber, dass am Mittwoch über 50 Personen im Bundesstaat Uttar Pradesh Verletzungen erlitten. Ursächlich hierfür waren Sturmböen, Starkregen, Hagel und Blitzeinschläge.

Beinahe 90 Bauwerke trugen Schäden davon, und der Tod von wenigstens 114 Nutztieren wurde bestätigt. Die Unwetter führten in zahlreichen Gebieten des bevölkerungsreichsten Unionsstaates von Indien zum Umstürzen von Strommasten und entwurzelten Bäume. In dieser Region leben Schätzungen zufolge rund 240 Millionen Einwohner.

Kollabierende Mauern forderten Menschenleben

Berichterstattungen der Zeitung „The Hindu“ sowie weiterer Medien aus Indien zufolge kamen viele Personen ums Leben, als die Wände ihrer Häuser zusammenbrachen. Als Konsequenz aus dem Desaster wies Yogi Adityanath, der Regierungschef von Uttar Pradesh, finanzielle Hilfen für die Familien der Opfer an.

Mann von Dach mitgerissen: Video kursiert

Auf indischen Online-Portalen und von Fernsehsendern wurde ein Video verbreitet, das einen Mann im Bezirk Bareilly zeigt. Dieser wurde mehrere Meter in die Höhe katapultiert, während er versuchte, sich an einem Blechdach festzuhalten, das vom Sturm erfasst wurde. Berichten zufolge überstand er den Vorfall mit Verletzungen. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.