In Irland kommt es zu einem schwerwiegenden Unfall – ein Fahrzeug war dabei offenbar in falscher Fahrtrichtung unterwegs.
„Entsetzlicher Vorfall“ in IrlandFünf Teenager sterben bei Geisterfahrer-Unfall

Einsatzkräfte arbeiten am Unfallort auf der M9 in Richtung Norden an der Anschlussstelle 3 im County Kildare. Bei einem Frontalzusammenstoß zwischen zwei Pkw sind in Irland mehrere Menschen ums Leben gekommen und weitere wurden schwer verletzt.
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Bei einem schweren Verkehrsunfall in der ostirischen Grafschaft Kildare sind fünf Teenager ums Leben gekommen. Drei Frauen und ein Kind befinden sich zudem mit schweren Verletzungen im Krankenhaus, wie die irische Polizei, auch Gardaí genannt, der Nachrichtenagentur PA zufolge mitteilte.
Den Angaben zufolge krachten am frühen Morgen zwei Autos auf einer Autobahn frontal ineinander. Bilder vom Unfallort zeigen die schwerst zerstörten Fahrzeuge. Eines der beteiligten Autos war laut Polizeiangaben in falscher Fahrtrichtung unterwegs, als sich der Unfall ereignete.
Bestürzung über „entsetzlichen Vorfall“ in Irland
Bereits am Morgen berichtete die Polizei von dem Verkehrsunfall. Sie sprach da von mehreren Toten, machte zunächst jedoch keine genauen Angaben zu den Todesopfern. Die fünf getöteten Jugendlichen waren den Angaben nach männlich und gemeinsam in einem der Autos unterwegs.
Irlands Polizeichef Justin Kelly sprach laut PA von einem „entsetzlichen Vorfall“ der zeige, „wie unverantwortlich und gefährlich das Fahren auf der falschen Seite der Autobahn ist“. Dies sollte eigentlich selbstverständlich sein, „aber was dieses rücksichtlose Verhalten noch empörender macht, ist, dass es in manchen Fällen nur um Likes in sozialen Medien geht“, sagte Kelly. (dpa)