Ein juristisches Verfahren gegen den Schauspieler schien abgeschlossen, aber die Anklagebehörde war anderer Meinung. Jetzt gibt es eine neue Entwicklung.
Streit um HotelkostenJimi Blue Ochsenknecht muss wieder vor Gericht

Jimi Blue Ochsenknecht muss wieder vor Gericht. (Archivbild)
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In einem Strafprozess in Österreich gibt es für Jimi Blue Ochsenknecht eine überraschende Entwicklung. Ein bereits beendetes Verfahren wegen einer nicht beglichenen Hotelrechnung muss weitergeführt werden, wie das Oberlandesgericht Innsbruck angeordnet hat. Damit steht der Darsteller erneut vor einer gerichtlichen Auseinandersetzung. Das berichtet „n-tv.de“.
Jimi Blue Ochsenknecht muss sich wegen des Vorwurfs des schweren Betrugs verantworten. Dem Sohn von Natascha und Uwe Ochsenknecht wird demnach vorgeworfen, 2021 in einer Herberge im österreichischen Kirchberg Leistungen im Wert von knapp 14.000 Euro in Anspruch genommen zu haben, ohne die Rechnung zu begleichen. Daraufhin wurde Ochsenknecht im vergangenen Jahr in Hamburg verhaftet, nach Österreich überstellt und kam erst nach Hinterlegung einer Sicherheitsleistung von 15.000 Euro wieder frei.
Einspruch der Anklagebehörde hat Erfolg
Das Innsbrucker Landesgericht hatte den Strafprozess am 22. August zunächst gegen Auflagen beendet. Diese Form der Verfahrensbeendigung wird als „diversionell erledigt“ bezeichnet. Zuvor war im August 2025 eine Zahlung in Höhe von 18.000 Euro vereinbart worden, der Ochsenknecht nach Rücksprache mit seinem Rechtsbeistand zugestimmt hatte. Die zuständige Staatsanwaltschaft legte jedoch Einspruch gegen die Beendigung des Verfahrens ein – mit Erfolg.
Zur Begründung führte das Oberlandesgericht an, dass „die Verantwortung des Angeklagten und die geleistete Schadensgutmachung nicht ausreichen, um daraus eine von Unrechtsbewusstsein getragene Verantwortungsübernahme abzuleiten“. Eine solche Verantwortungsübernahme sei jedoch Voraussetzung dafür, ein Verfahren mittels Diversion beenden zu können.
Aus diesem Grund muss die Verhandlung am Landesgericht Innsbruck fortgesetzt werden. Da gegen die Entscheidung keine weiteren Rechtsmittel zulässig sind, ist eine weitere gerichtliche Auseinandersetzung für Jimi Blue Ochsenknecht nun die Folge. Wann der Prozess fortgesetzt wird, ist derzeit noch unklar. (red)