Biddinghuizen – Nach dem tragischen Kanu-Unfall einer deutschen Familie in den Niederlanden ist ein Mann tot geborgen worden, vermutlich der Vater. Nur eine Tochter der vierköpfigen Familie wurde bisher gerettet. Die Polizei teilte am Freitag mit, dass der tote Mann bereits am späten Donnerstagabend aus dem Gewässer Veluwemeer geborgen worden sei.
Die Suche nach der nun noch vermissten fünf Jahre alten Tochter wurde fortgesetzt. Die Einsatzkräfte gehen davon aus, dass sie ebenfalls nicht überlebte. Es würden nun auch Bagger eingesetzt, teilte die Polizei in Biddinghuizen etwa 75 Kilometer im Nordosten von Amsterdam mit.
Die Mutter war am Vortag leblos aus dem Wasser geborgen worden. Versuche, sie zu reanimieren, waren erfolglos. Keiner der Familie trug eine Schwimmweste.
Kanu-Unglück in den Niederlanden: Älteste Tochter überlebt
Über die Ursachen konnte die Polizei zunächst nichts sagen. Die Familie war mit einem Kanu auf dem Gewässer Veluwemeer gleich beim IJsselmeer unterwegs. Dieser liegt etwa 75 Kilometer im Nordosten von Amsterdam, bei Urlaubern ist die Region sehr beliebt. Die Polizei schließt nicht aus, dass ein schnelleres Boot das leichte Kanu ins Wanken und dann zum Kentern brachte.
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Die sieben Jahre alte Tochter konnte sich an eine Boje festklammern und schnell gerettet werden. Sie wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Wenig später wurde die Mutter geborgen. Ersten Angaben zufolge war die Mutter zunächst gerettet worden. Rettungskräfte hatten nach Angaben der Polizei noch versucht, die Frau wiederzubeleben, jedoch ohne Erfolg.
Polizei macht keine Angaben zur Identität der Opfer
Das Kanu wurde dann bei einer kleinen Insel gefunden. Über die Identität der Opfer und die Herkunft der Familie machte die Polizei keine Angaben. (dpa)



