Nach einem Brand in einem Internat in Kenia mit 16 Toten hat die Polizei sieben Schülerinnen als Verdächtige ermittelt.
Feuer in MädcheninternatSieben Schülerinnen sollen Brand mit 16 Toten in Kenia gelegt haben

Bei dem Brand in einem Mädcheninternat in Kenia kamen 16 Schülerinnen ums Leben (Archivbild)
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In Gilgil, Kenia, wurden nach einem katastrophalen Feuer in einem Internat für Mädchen sieben Schülerinnen von der Polizei als verdächtige Täterinnen ermittelt. Die Feuersbrunst in der Donnerstagnacht forderte 16 Todesopfer unter den Schülerinnen, während zahlreiche weitere Verletzungen erlitten.
Der Brandherd befand sich im Obergeschoss eines Schlaftrakts, wo laut Behördenangaben 135 Stockbetten untergebracht waren. Im Zuge der Untersuchung der Ursache fanden Spezialisten für Brandschutz Indizien, welche die Verwendung einer brandfördernden Substanz nahelegen.
Ermittlungserfolg durch Kameraauswertung
Laut einer Mitteilung der Kriminalpolizei konnten die sieben Mädchen durch die Analyse von Videomaterial der Bildungseinrichtung identifiziert werden. Sechs der Beschuldigten waren bereits in polizeilicher Obhut, da sie unter Verdacht standen. Eine siebte Jugendliche, die zwischenzeitlich in die Obhut ihrer Eltern entlassen wurde, steht nun vor der Festnahme. Über einen möglichen Beweggrund für die Handlung wurden vorerst keine Angaben gemacht.
Todesursache durch Obduktion bestätigt
Die Autopsien der verstorbenen Schülerinnen sind laut Polizeiinformationen inzwischen beendet. Die Ergebnisse der gerichtsmedizinischen Untersuchung belegen, dass der Tod bei allen Opfern durch gravierende Verbrennungen eintrat. (dpa/red)
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