Das Weiße Haus hatte „Blow“ in einem Tiktok-Clip mit Kampfjets und Raketen verwendet.
Zu Kampfjet-VideoKesha kritisiert Nutzung ihres Party-Songs durch Trump-Regierung bei Tiktok

US-Sängerin Kesha kritisiert Weißes Haus für Nutzung ihres Songs „Blow“. (Archivbild)
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US-Sängerin Kesha wehrt sich mit scharfen Worten gegen die Verwendung ihrer Musik durch US-Präsident Donald Trump. Das Weiße Haus habe einen ihrer Songs in einem Tiktok-Clip benutzt, „um Gewalt zu schüren und mit Krieg zu drohen“, schrieb die 39-Jährige in einer Instagram-Story und auf der Plattform X.
„Krieg ins Lächerliche zu ziehen, ist widerlich und unmenschlich. Ich stimme absolut NICHT zu, dass meine Musik dazu genutzt wird, jegliche Art von Gewalt zu bewerben.", so Kesha weiter. Sie nimmt überdies Bezug auf die Epstein-Files und schreibt: „Lasst euch nicht von der Tatsache ablenken, dass der kriminelle Sexualstraftäter Donald Trump mehr als eine Million Mal in den Akten auftaucht.“
Die Trump-Regierung hatte Mitte Februar ein Video von Kampfjets gepostet, in dem Raketen abgeworfen werden, die ein Schiff treffen, das daraufhin explodiert. Der Clip wurde mit dem Song „Blow“ unterlegt. In dessen Refrain heißt es: „This place about to blow“ – sinngemäß: „Der Laden fliegt gleich in die Luft“. Allerdings bezieht sich dies bei Kesha eher auf eine ausufernde Party als auf Krieg.
Kesha, die 2009 mit dem Song „TiK ToK“ bekannt wurde, reiht sich damit in eine ganze Reihe von Künstlerinnen und Künstlern ein, die sich darüber beschwert haben, dass Trump ihre Songs ohne Erlaubnis zu seinem politischen Vorteil benutze. Darunter sind prominente Namen wie die Foo Fighters, Neil Young, Beyoncé und Céline Dion. (dpa/cme)

