Anthropic, Konkurrent von OpenAI, veröffentlicht sein neues KI-Modell Claude Fable 5 mit Sicherheitsbeschränkungen.
KI bekommt LeitplankenOpenAI-Rivale Anthropic schränkt neues Modell Fable 5 ein

Das Ki-Modell Mythos von Anthropic fand zum Teil über Jahrzehnte unentdeckt Software-Schwachstellen. (Symbolbild)
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Anthropic, ein Konkurrent von OpenAI, stellt die Technik seines KI-Modells Mythos nun einer breiteren Öffentlichkeit zur Verfügung, allerdings mit gewissen Restriktionen. Die Software, die als Claude Fable 5 publiziert wurde, ist so konzipiert, dass eine Befassung mit den Themen Cybersicherheit und Biotechnologie ausgeschlossen ist.
In einer Vorabversion namens Mythos Preview identifizierte das KI-Modell vor wenigen Monaten Sicherheitslücken in weit verbreiteter Software, die teilweise seit Jahrzehnten bestanden. Dieser Vorfall weckte die Befürchtung, Künstliche Intelligenz könne für schwerwiegende Cyberattacken missbraucht werden.
Sicherheitsprogramm „Glasswing“ wird fortgesetzt
Wegen dieser Kompetenzen erhielten staatliche Stellen sowie ausgesuchte Firmen Zugriff auf Mythos Preview. Ziel war es, die eigenen Systeme vor möglichen Attacken abzusichern. Die Initiative, die den Namen „Glasswing“ trägt, läuft mit der nachfolgenden Modellgeneration Mythos 5 weiter.
Nach Angaben von Anthropic übertrifft die geschützte Variante Fable 5 frühere Versionen beispielsweise bei der Erstellung von Softwarecode. Es wurde zudem mitgeteilt, dass die Schutzmaßnahmen gegen einen möglichen Missbrauch umfassend erprobt worden seien.
Rivalität mit ChatGPT und IPO-Vorbereitungen
Mit seinen Claude-Modellen positioniert sich Anthropic als starker Wettbewerber zur KI-Anwendung von OpenAI, dem Unternehmen hinter ChatGPT. Beide Firmen planen den Gang an die Börse. (dpa/red)
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