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Gefahr für Körper und PsycheHälfte der Deutschen hat Angst vor Gesundheitsfolgen des Klimawandels

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Ein Mann hält seinen Kopf in die Fontäne eines Brunnens, um sich zu erfrischen.

Der Sommer 2024 war weltweit der heißeste seit Beginn der Aufzeichnungen. 

Die Befragung einer Krankenkasse zeigt, dass die Zahl der Personen in Sorge gestiegen ist. Besonders Jüngere machen sich Gedanken. 

53 Prozent der Deutschen – also rund jede zweite Person – macht sich Sorgen, dass Klimaveränderungen eine Gefahr für die eigene Gesundheit bedeuten könnten. Das zeigt eine Online-Befragung der SBK Siemens-Betriebskrankenkasse.

Zum Vergleich: In der gleichen Umfrage im Jahr 2022 machten sich weniger Menschen Gedanken darum, was der Klimawandel für ihre Gesundheit bedeutet. Damals zeigten sich 40 Prozent der Befragten besorgt.

Die Befragung ist laut SBK repräsentativ für die Wohnbevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren. 2041 Personen nahmen daran teil, durchgeführt wurde sie von YouGov.

Klimawandel: Jüngere sorgen sich häufiger

Jüngere machen sich der Befragung zufolge am häufigsten Gedanken: Unter den 18- bis 24-Jährigen gaben 61 Prozent an, besorgt zu sein. Zum Vergleich: Unter den 35- bis 44-Jährigen sind es nur 47 Prozent. Bei den Älteren sind klimabedingte Sorgen dann wieder präsenter: In der Gruppe der ab 55-Jährigen berichten 56 Prozent davon.

Ist das Gesundheitssystem gut genug aufgestellt, um mit den Folgen des Klimawandels umzugehen? Gut jeder dritte Befragte vertritt die Meinung, dass das so ist (32 Prozent). Die Mehrheit - 53 Prozent – ist jedoch skeptisch.

Hitze belastet Kreislauf und Psyche

Der Klimawandel kann direkt und indirekte Auswirkungen auf die Gesundheit haben, wie das Bundesumweltministerium schreibt. Durch extreme Hitze drohen Notfälle wie Hitzschläge.

Zudem können sich bestehende Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems verschlechtern – auch das kann lebensgefährlich werden. Und: Starke Hitze belastet auch die Psyche, etwa weil sie sich negativ auf die Schlafqualität auswirkt.

Durch den Klimawandel nimmt aber auch die Verbreitung von Zecken und Stechmücken zu, zum Teil werden auch neue Arten eingeschleppt. Sie können verschiedene Infektionskrankheiten übertragen. (dpa)