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Louvre-Raub kommt ins KinoSpektakulärer Einbruch wird von Romain Gavras verfilmt

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Spektakulärer Kunstraub im Louvre: Film und Doku geplant

Erst lieferte der Louvre-Raub Stoff für ein Enthüllungsbuch, jetzt wird der Einbruch auch verfilmt.(Archivbild)

Der aufsehenerregende Raub im Pariser Louvre kommt auf die Leinwand. Ein Buch liefert die Vorlage für Film und Serie.

Der aufsehenerregende Kunstdiebstahl im Louvre in Paris vom vergangenen Oktober wird für die Leinwand adaptiert. Laut einer Mitteilung des Verlags Flammarion aus Paris sind ein Spielfilm unter der Leitung von Romain Gavras sowie eine Dokumentation in Serie geplant. Als Vorlage für beide Projekte dient ein Enthüllungsbuch von drei Journalisten.

Die Filmrechte für das Buch „Main basse sur le Louvre“ (übersetzt etwa: Griff auf den Louvre), das am Mittwoch publiziert wurde, sind veräußert worden. Die Produktionsfirma Iconoclast wird den Spielfilm realisieren, während Misfits, ein Teil der Mediawan-Gruppe, die Dokumentarserie produziert. Bislang wurden weder Titel noch Starttermin oder Besetzung für den Film bekannt gegeben.

Details zum Raubüberfall in neuem Buch

Bei dem Regisseur handelt es sich um Romain Gavras, den Sohn der Filmlegende Constantin Costa-Gavras. Bekanntheit erlangte er vor allem durch seine Werke „Notre jour viendra“ (2010) und den Film „Athena“ (2022), welcher soziale Auseinandersetzungen in einem Vorort behandelt.

In ihrer Publikation beschreiben die Journalisten Jean-Michel Décugis („Le Parisien“), Jérémie Pham-Lê („Le Monde“) und Nicolas Torrent („Paris Match“), wie die vier Verdächtigen, die sich inzwischen in Haft befinden, am 19. Oktober 2025 in den Louvre gelangen konnten. Sie stahlen dort Kronjuwelen, deren Wert auf circa 88 Millionen Euro beziffert wird. Das Diebesgut bleibt bis heute verschwunden.

Die vermummten Akteure hatten einen Lkw mit einer Hebebühne nahe dem Museum abgestellt. Zwei der Täter warteten auf Motorrollern, während die anderen beiden mittels der Hebebühne einen Balkon im ersten Stockwerk erreichten. Von dort drangen sie durch ein Fenster in das Gebäude ein, wo sie auch Personal bedrohten. Der gesamte Coup nahm nur wenige Minuten in Anspruch.

Die Aktion erregte international großes Aufsehen und löste eine Debatte über die Sicherheitskonzepte des Museums aus. Die damalige Museumschefin ist mittlerweile von ihrem Posten zurückgetreten. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.