Abo

Kind unter OpfernSchüsse in mexikanischem Freibad – mindestens sieben Tote

1 min
Ein Soldat bewacht den Eingang einer Migrantenunterkunft, in der ein tödliches Feuer ausgebrochen war. Bei einem Brand in einer Migrantenunterkunft im Norden von Mexiko sind mindestens 39 Menschen ums Leben gekommen.

Ein Soldat bei einem Einsatz in Mexiko. 

Angreifer erschießen sieben Menschen in einem mexikanischem Wasserpark. Unter den Opfern sind Frauen und ein Kind.

In einem Freibad in Mexiko sind mindestens sieben Menschen erschossen worden. Bei den Opfern handelt es sich um ein siebenjähriges Kind, drei Frauen und drei Männer, wie die Stadtverwaltung von Cortazar im Bundesstaat Guanajuato mitteilte. Eine weitere Person sei schwer verletzt worden.

Bundesstaat Guanajuato: Gewalt nimmt schlimme Ausmaße an

Dem Betreiber der Freizeiteinrichtung zufolge waren die Täter am Samstagnachmittag (Ortszeit) erschienen, eröffneten das Feuer und nahmen vor ihrer Flucht die Überwachungskameras sowie den dazugehörigen Monitor mit. Die Hintergründe waren zunächst unklar. In einem Video, das in mexikanischen Medien verbreitet wurde, schildert ein Mann offenbar kurz nach der Tat, dass rund 20 Killer mit Hochleistungs-Schusswaffen in dem Schwimmbad gewesen seien.

Der zentralmexikanische Bundesstaat Guanajuato gehört zu jenen Regionen des Landes, in denen die seit Jahren grassierende Gewalt in Mexiko besonders schlimme Ausmaße erreicht hat. Im vergangenen Jahr kamen in dem nordamerikanischen Land auf rund 126 Millionen Einwohner 31.936 Tötungsdelikte - und das ist nur die offizielle Zahl.

Zahlreiche Drogenkartelle und andere kriminelle Gruppen kämpfen um die Kontrolle über Einflussgebiete und Schmuggelrouten. Oft unterhalten sie Verbindungen zu korrupten Politikern und Sicherheitskräften, die seit 2006 den sogenannten Drogenkrieg führen. Die meisten Tötungsdelikte werden nie aufgeklärt. (dpa)