Rostock – Eine Gruppe von mehr als 100 Sportwagen, die mit Geschwindigkeiten von um die 250 Kilometer pro Stunde über die A20 gerast sind, ist am Donnerstag ins Visier der Polizei geraten.
Bei der Raststätte Fuchsberg östlich von Wismar seien bereits rund 40 Fahrzeuge aus dem Verkehr gezogen worden, sagte eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Rostock der Deutschen Presse-Agentur. Der sich aufdrängende Verdacht: Es könnte sich um ein groß angelegtes illegales Autorennen handeln.

Polizisten kontrollierten Dutzende Autos.
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Alle Autos tragen den Schriftzug "Eurorally". Passend dazu existiert auch eine Website, welche unter dem gleichen Schriftzug über eine Rallye informiert. Diese soll quer durch Europa stattfinden - auch Deutschland wird als Teils des Rennens aufgezählt.
Laut Polizei seien mobile und stationäre Kontrollstellen eingerichtet worden, ein Hubschrauber unterstütze die Aktion. Die Autos seien Richtung Osten unterwegs.
„Bisher ist es noch nicht zu einem Unfall gekommen“, erklärte die Polizei. Es seien Beamte beider Präsidien in Rostock und Neubrandenburg sowie der Bundespolizei im Einsatz. Wo genau das mutmaßliche illegale Rennen startete und wie es organisiert wurde, muss noch ermittelt werden. (dpa, red)
