Oliver Welke rudert zurück: In der „heute-show“ gestand er nun Fehler nach seinem Spott über Howard Carpendale und dessen Fans ein.
Nach Carpendale-KritikOliver Welke zeigt Reue in der „heute-show“

Oliver Welke entschuldigt sich bei Howard Carpendale. (Archivbilder)
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In der jüngsten Ausgabe der „heute-show“ hat Moderator Oliver Welke einen deutlichen Rückzieher gemacht. Nachdem ein Witz über das Publikum von Howard Carpendale für massive Kritik gesorgt hatte, nutzte Welke die Sendung am Freitagabend (1. Mai 2026) für ein Geständnis.
„Ein doofer, unnötiger alter Witz“
Der Stein des Anstoßes fiel bereits in der Sendung vom 24. April. Welke hatte im Zusammenhang mit einem Pflegeroboter einen Spruch über das Alter und die vermeintliche Geruchskulisse in der ersten Reihe eines Carpendale-Konzerts gerissen.
Die Reaktion des Schlagerstars ließ nicht lange auf sich warten: Carpendale kritisierte Welke via Instagram scharf und warf ihm vor, Menschen herabzuwürdigen, die sich nicht wehren könnten. Eine weitere Kommunikation mit dem Moderator machte er von einer Entschuldigung abhängig.
Oliver Welke räumt Fehler ein
Nun reagierte Welke und räumte ein, dass die Pointe ein Fehler war: „Ja, es war ein sehr doofer, unnötiger alter Witz.“ Er ergänzte versöhnlich, dass Carpendales Fans „sehr anständige Leute“ seien, die „wunderbar riechen“. Mit einem knappen „Peace“ signalisierte er den Wunsch nach einer Beilegung des Streits.

Ein Witz von Oliver Welke kam bei Schlagerbarde Howard Carpendale gar nicht gut an. (Archivbild)
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Ob die Entschuldigung den Sänger vollständig besänftigt, bleibt abzuwarten. Carpendale selbst konzentriert sich derweil ohnehin lieber auf seine künstlerischen Pläne. Trotz der Diskussionen um sein Publikum bleibt der Erfolg ungebrochen: Sein Album „Zeitlos“ kehrte kürzlich an die Spitze der Schlager-Charts zurück. Auch in den offiziellen Album-Charts stand das Werk erstmals in Carpendales Karriere auf Platz eins.
Für die Zukunft plant der Musiker zudem eine konzeptionelle Änderung seiner Live-Auftritte. Statt klassischer Tourneen mit täglichem Ortswechsel setzt er auf Residenz-Konzerte. Vom 17. bis 20. Juni 2027 wird er an vier aufeinanderfolgenden Abenden in der Alten Oper Frankfurt auftreten.
Ziel sei es, die Reisestrapazen zu reduzieren und eine intensivere Nähe zum Publikum zu schaffen. „Es ist mal was anderes“, so Carpendale über das neue Format. Ein schlechter Witz, so viel steht fest, bremst den Tatendrang des Routiniers jedenfalls nicht aus. (jag)