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NorditalienPolizei nimmt mutmaßliche transnationale Fälscherbande hoch

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Symbolbild

Rom – In Norditalien hat die Polizei ein Netzwerk von mutmaßlichen Dokumentenfälschern hochgenommen, das mit dem Attentäter von Wien in Verbindung gebracht wird.

Wie die Polizei am Freitag mitteilte, wurden in Mailand und weiteren Provinzen sieben Verdächtige festgenommen. Sie werden verdächtigt, Teil einer transnationalen Fälscherbande zu sein. Die Ermittlung habe „signifikante Verbindungen zu internationalen Terrorismuskreisen“ ergeben, insbesondere zum Täter des islamistischen Anschlags vom 2. November in Wien. Bei der komplexen Untersuchung arbeiteten die Anti-Mafia- und Anti-Terror-Einheiten der Mailänder Staatsanwaltschaft mit der europäischen Polizeibehörde Europol zusammen.

Der Attentäter Kujtim Fejzulai hatte am 2. November in einem belebten Wiener Stadtteil das Feuer eröffnet. Er tötete vier Menschen und verletzte 14 weitere, bevor er selbst von der Polizei erschossen wurde. Die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) reklamierte die Tat für sich. Der Angreifer war im April 2019 zu einer Haftstrafe verurteilt worden, weil er versucht hatte, sich den Reihen dschihadistischer Kämpfer in Syrien anzuschließen. Er wurde im Dezember 2019 vorzeitig entlassen. (AFP)