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Vorläufig festgenommenTatverdächtige in NRW stellen sich nach Schüssen auf Auto

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Eine Polizistin steht vor einem Streifenwagen. (Symbolbild)

Die Polizei hat nach Zeugenaussagen einen dritten Verdächtigen im Visier. (Symbolbild)

Zwei Tatverdächtige Brüder haben sich in Hamm gestellt. Laut der Staatsanwältin Gülkiz Yazir hätten sie eine Waffe mitgebracht.

Nach Schüssen auf ein mit drei Menschen besetztes Auto in Hamm haben sich am Mittwoch zwei tatverdächtige Brüder gestellt. Die beiden seien vorläufig festgenommen worden, berichtete die Dortmunder Staatsanwältin Gülkiz Yazir am Abend auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf.

Die Brüder hätten eine Waffe mitgebracht, aber keine Aussage gemacht. Die Ermittler haben nach entsprechenden Zeugenaussagen noch einen dritten Tatverdächtigen im Visier.

18-Jährige wurde laut Staatsanwältin am Kopf getroffen

Das Auto war am frühen Dienstagmorgen am westlichen Außenrand der Stadt Hamm beschossen worden. Dabei sei eine 18-Jährige am Kopf getroffen worden, sagte die Staatsanwältin. Der Zustand der jungen Frau habe sich inzwischen aber wieder stabilisiert, so dass sie von der Intensivstation auf eine normale Krankenstation verlegt werden konnte. Die beiden anderen Insassen des beschossenen Autos, zwei 18 und 20 Jahre alte Männer, blieben unverletzt.

Eine Mordkommission ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts. Bislang gebe es keine Hinweise auf eine Beziehungstat, sagte die Staatsanwältin. Am Donnerstagmorgen werde sie entscheiden, ob sie eine Vorführung der Tatverdächtigen beim Haftrichter beantrage. (dpa)