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18 Monate alt
Zwillinge sterben in Pool – Uroma ließ wohl die Tür auf

Absperrband der US-Polizei (Symbolbild)

Absperrband der US-Polizei (Symbolbild)

Im US-Bundesstaat Oklahoma hat sich eine Familientragödie abgespielt.

In Oklahoma City sind am Samstag zwei Kleinkinder bei einem tragischen Unglück ums Leben gekommen. Wie US-Medien berichten, fielen die 18 Monate alten Zwillinge Loreli and Locklyn Callazzo in einen Pool auf dem Grundstück ihres elterlichen Hauses und ertranken. Das Mädchen und der Junge konnten nur noch leblos aufgefunden werden, sämtliche Wiederbelebungsversuche schlugen fehlt.

Das besonders tragische an dem Unglück: Den Berichten zufolge hatte die Urgroßmutter der Kinder, die an Alzheimer leider, die Tür nach draußen aufgelassen, so dass die Zwillinge unbeaufsichtigt zum Pool gelangen konnten.  

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Der Unglücksfall ereignete sich am Vormittag. Die Mutter der Kinder, Jenny Callazzo, fand ihre Kinder offenbar leblos am Grund des Pools treiben und versuchte anschließend noch, die beiden zu reanimieren. Gegen ein Uhr mittags wurden die Kinder für tot erklärt. Es ist unklar, wie lange Loreli and Locklyn sich schon im Wasser befanden. Die Polizei hat Ermittlungen eingeleitet, geht aber von einem Unglückfall aus.

Die 37-Jährige ist Hausfrau und lebt mit ihrem 42-jährigen Ehemann Sony, einem Marketing-Experten, ihrer Großmutter und sechs Kindern in dem Haus. Luftaufnahmen des Geländes zeigen einen Pool mit grün-brackigem Wasser, der sich nah am Wohnhaus befindet.

Kinder ertrinken leise

Immer wieder kommt es auch in Deutschland zu Unglücken, bei denen Kinder ertrinken. Oft ist noch nicht einmal tiefes Wasser im Spiel, denn zur tödlichen Gefahr für Kleinkinder können auch kleine Tümpel werden.

Es ist eine Fehlannahme, dass Ertrinkende wild um sich gestikulieren und laut schreien. Sie bekommen nur noch schwer Luft und haben daher gar nicht die Kraft dafür. Die meisten Ertrinkungsunfälle bei Kindern passieren im häuslichen Umfeld, wie die DLRG warnt. Nicht selten unterschätzen Kinder die Gefahren oder die Eltern beaufsichtigen und sichern sie nicht genug. (cme)

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