Duisburg – Mit einem Geständnis hat in Duisburg der Prozess um einen tödlichen Gewalt-Exzess begonnen. Der Angeklagte gab am Dienstag zu, einen Bekannten aus Oberhausen im Dezember 2018 über mehrere Tage hinweg immer wieder geschlagen und auch gewürgt zu haben - bis das Opfer nicht atmete.
In der Anklage ist von Folter die Rede. Auslöser sollen Beleidigungen gewesen sein. „Er hat meine Ex-Freundin als Hure bezeichnet - da bin ich ausgerastet“, sagte der 35-jährige Deutsche zum Prozessauftakt vor dem Duisburger Schwurgericht.
Das Opfer war an den Folgen schwerster Knochenbrüche verstorben. Die Anklage lautet auf Mord aus Grausamkeit. (dpa)
