Der Angriff steht offenbar im Zusammenhang mit Bandenkämpfen in einem als sozialer Brennpunkt bekanntem Viertel.
Sechs Tatverdächtige festgenommen17-Jähriger nahe Paris vor Schule erstochen

In der französischen Hauptstadtregion Île-de-France ist am Montag ein 17-Jähriger vor einer Schule erstochen worden.
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In der französischen Hauptstadtregion Île-de-France ist am Montag ein 17-Jähriger vor einer Schule erstochen worden. Der Teenager wurde vor einem Gymnasium in Yerres südlich von Paris mit einem Messer im Brustbereich getroffen und starb später an seinen Verletzungen, erklärte die Staatsanwaltschaft. Der Angriff stehe offenbar im Zusammenhang mit Bandenkämpfen.
Der angegriffene Jugendliche stammte demnach aus einem als sozialer Brennpunkt bekannten Viertel der an Yerres angrenzenden Stadt Brunoy und war kein Schüler des Gymnasiums. Sechs Tatverdächtige seien festgenommen worden, ermittelt werde wegen wegen vorsätzlicher Tötung und vorsätzlicher Körperverletzung.
Das Département Essonne, in dem sich der Übergriff ereignete, ist häufig Schauplatz gewaltsamer Auseinandersetzungen von Banden aus unterschiedlichen Stadtvierteln. (afp)