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Raketenangriff auf IsraelIran feuert erstmals seit Monaten, was Trump jetzt macht

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Iran-Krieg - Israel

Iran hat erneut Israel angegriffen.

Der Iran hat erstmals seit zwei Monaten Raketen auf Israel gefeuert. Die Eskalation gefährdet eine mögliche Einigung mit den USA.

Zum ersten Mal seit zwei Monaten attackiert der Iran Israel. Diese Zuspitzung stellt eine mögliche Vereinbarung zwischen Teheran und Washington infrage.

In Reaktion auf eine israelische Operation gegen die Hisbollah-Miliz im Libanon hat Iran am späten Sonntagabend mit diversen Raketenwellen Israel beschossen. Diese Entwicklung nährt die Sorge vor einer neuerlichen direkten Auseinandersetzung zwischen den beiden Staaten. Die iranische Aktion erfolgte als Antwort auf israelische Attacken, die am Sonntagnachmittag in den Vororten der libanesischen Hauptstadt Beirut stattfanden. In der als Dahija bekannten Gegend, einer Hochburg der Hisbollah, hatte die israelische Armee laut eigenen Angaben „Terroristen-Hauptquartiere“ der Miliz zum Ziel.

Dem war ein erneuter Raketenbeschuss aus dem Libanon durch die Hisbollah auf den Norden Israels vorausgegangen. Dabei war erst in der Nacht zum Donnerstag unter US-Vermittlung eine neue Initiative für eine Waffenruhe vereinbart worden, die bislang wenig Wirkung zeigte. Allerdings wies die Hisbollah, Teherans bedeutendster nichtstaatlicher Partner, die Konditionen zurück, woraufhin die Miliz neue Attacken startete. Iran hatte zuvor eine Warnung ausgesprochen, dass zusätzliche israelische Operationen im Großraum Beirut als Zuspitzung der Lage betrachtet würden.

Israel will entschlossen reagieren

Laut israelischen Medienberichten schoss der Iran etwa zehn Raketenwellen in Richtung Israel. Die Armee teilte mit, dass sämtliche Geschosse neutralisiert werden konnten. Anfänglich gab es Meldungen über eine verletzte Person in Israel. Ein Sprecher des israelischen Militärs bezeichnete die neuen Raketenattacken Irans als einen „schweren Fehler“. Israel beabsichtige, so heißt es in Medien, eine deutliche Antwort auf die Attacken zu geben.

Die Rolle von US-Präsident Donald Trump

Die jüngsten Attacken bedeuten für US-Präsident Donald Trump einen doppelten Dämpfer. Einerseits erschweren sie seine Vermittlungsversuche für einen Waffenstillstand im Libanon. Andererseits beeinträchtigen sie die Gespräche mit Teheran zur Lösung des Iran-Konflikts, in denen Iran auch ein Ende der Auseinandersetzungen im Libanon verlangt. Nach den Attacken äußerte sich Trump vorerst nicht öffentlich und wahrte Zurückhaltung.

Berichten aus den Medien nach beabsichtigte Trump, den israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu telefonisch zu ermahnen, von Vergeltungsaktionen gegen Teheran abzusehen. Laut dem israelischen Sender Kan solle Israel auf Wunsch Trumps nicht auf die Attacken antworten. Einem Korrespondenten des Senders sagte Trump demnach: „Israel hat genug reagiert“.

Zukunft der Verhandlungen zwischen USA und Iran

Trotz der Zuspitzung hofft Trump anscheinend weiter auf eine Grundsatzvereinbarung mit Teheran. Wie der Sender Fox News meldet, empfahl er dem Iran, wieder an den Verhandlungstisch zu kommen. Gegenüber „Axios“ äußerte er sich zuversichtlich, bald eine Übereinkunft zu erreichen. Er möchte verhindern, dass die Vereinbarung aufgrund der gegenwärtigen Vorkommnisse platzt.

Trump deutete laut Fox News ebenfalls an, eine Übereinkunft könne schon „am Montag, Dienstag oder Mittwoch kommender Woche“ erreicht werden. Beobachter bezweifeln jedoch, ob es in den Gesprächen zwischen Washington und Teheran jüngst tatsächlich nennenswerte Fortschritte gab, was Trump aber regelmäßig bekräftigt. Der israelische Iran-Spezialist Danny Citrinowicz analysierte auf der Plattform X, Trump befinde sich in einer komplizierten strategischen Situation. „Die ihm zur Verfügung stehenden Optionen sind alles andere als günstig, und er scheint eher bereit zu sein, nahezu um jeden Preis eine Einigung mit dem Iran zu erzielen, als ein Abgleiten in eine umfassendere regionale Konfrontation zu riskieren.“ (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.