Ein harter Rückschlag für Jeff Bezos: Seine Schwerlastrakete „New Glenn“ ist bei einem Test am Boden detoniert.
Rückschlag für Jeff BezosRakete „New Glenn“ explodiert bei Test in Cape Canaveral

Vor dem Start einer New Glenn Rakete gab es eine Explosion. (Archivbild)
Copyright: John Raoux/AP/dpa
Vor einer geplanten Mission ist die Schwerlastrakete „New Glenn“, die vom Raumfahrtkonzern Blue Origin des Amazon-Gründers Jeff Bezos entwickelt wurde, detoniert. Während einer routinemäßigen Überprüfung des unbemannten Flugkörpers am Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida wurde per Livestream eine massive Detonation mit einem Feuerball sichtbar.
Blue Origin informierte über die Plattform X, dass es im Zuge des Tests zu einer „Unregelmäßigkeit“ gekommen sei. In der Mitteilung hieß es: „Es werden keine Mitarbeiter vermisst“. Man werde weitere Auskünfte erteilen, sobald neue Erkenntnisse vorliegen. Der Milliardär Bezos äußerte sich ebenfalls auf X und erklärte, dass die Ermittlungen zur Unglücksursache bereits angelaufen seien. „Sehr harter Tag, aber wir werden wieder aufbauen, was auch immer wieder aufgebaut werden muss, und wir werden wieder fliegen. Es lohnt sich“, schrieb er.
Reaktion des Konkurrenten Musk
Die Überprüfung fand vor dem vierten geplanten Flug der „New Glenn“ statt und sah eine Zündung der Triebwerke vor, wobei die Rakete am Boden verbleiben sollte. Mit der „New Glenn“ beabsichtigt Blue Origin, in Wettbewerb mit dem Unternehmen SpaceX des Tech-Milliardärs Elon Musk zu treten, welches derzeit den Markt für kommerzielle Raumfahrt anführt. Die Explosion stellt dabei einen erheblichen Dämpfer dar.
„Äußerst bedauerlich“, kommentierte Konkurrent Musk auf der Plattform X ein Video der Explosion. „Raketen sind schwierig.“
Die bisherige Einsatzgeschichte der „New Glenn“
Ihren Jungfernflug absolvierte die „New Glenn“-Rakete im Januar 2025 und erreichte dabei unmittelbar den Weltraum. Etwa zehn Monate darauf beförderte sie bei ihrem zweiten Einsatz zwei Mars-Orbiter für die US-Raumfahrtbehörde Nasa. Der dritte Start im April verlief ebenfalls erfolgreich, jedoch wurde im Anschluss ein Satellit in einer fehlerhaften Umlaufbahn positioniert. (dpa/red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.