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Russland verbietet MemorialGericht erklärt die Menschenrechtsgruppe für extremistisch

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Anna Stavitskaya und Oleg Orlov im Gericht

Anna Stavitskaya und Oleg Orlov im Gericht

Die Tätigkeit der nobelpreisgekrönten Organisation Memorial ist durch eine Gerichtsentscheidung in Moskau nun landesweit untersagt.

Russland stuft Nobelpreisträger Memorial als extremistische Gruppe ein. Vom Obersten Gericht der Russischen Föderation wurde die angesehene Menschenrechtsorganisation Memorial als extremistisch deklariert. Infolgedessen ist jede Aktivität der Gruppierung im Land mit sofortiger Wirkung untersagt, wie die dpa unter Berufung auf die staatliche Nachrichtenagentur Tass aus dem Moskauer Gerichtssaal meldet.

Langjähriger Einsatz für Menschenrechte

Beinahe 40 Jahre lang war Memorial in der Russischen Föderation im Bereich der Geschichtsaufarbeitung und für Menschenrechte aktiv. Für diesen Einsatz erhielt die Organisation im Jahr 2022 die Auszeichnung des Friedensnobelpreises. (red)

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