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Sechs Hektar Waldfläche
Waldbrand im Saarland unter Kontrolle

2 min
Brand

Das Feuer breite sich aktuell weiter aus. (Symbolbild)

Fast sechs Hektar Wald stehen im Landkreis Neunkirchen in Flammen. Die Feuerwehr verstärkt den Einsatz und fordert weitere Unterstützung an.

Der Waldbrand bei Illingen im saarländischen Landkreis Neunkirchen ist unter Kontrolle. „Aktuell laufen weiterhin umfangreiche Nachlöscharbeiten im gesamten Einsatzgebiet“, erklärte der Pressesprecher der Feuerwehren Landkreis Neunkirchen, Andreas Kuhn.

Am Morgen waren noch rund 380 Einsatzkräfte vor Ort – unter anderem von Feuerwehr, Polizei, dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) und dem Technischen Hilfswerk (THW). Laut den jüngsten Angaben waren zwischen den Ortsteilen Wustweiler, Hirzweiler und Hüttigweiler inzwischen rund 18 Hektar Wald und Wiesen betroffen.

Neun Einsatzkräfte wurden verletzt

Während des Einsatzes waren neun Einsatzkräfte verletzt worden, drei von ihnen mussten vorsorglich ins Krankenhaus gebracht werden.

„Eine besondere Herausforderung stellt derzeit der Zustand des Waldes im Brandgebiet dar“, erklärte Kuhn. „Zahlreiche Bäume wurden durch das Feuer erheblich beschädigt. Dadurch besteht insbesondere durch herabfallende Äste sowie umstürzende Bäume eine erhebliche Gefahr für die eingesetzten Kräfte.“

Deshalb seien derzeit Mitarbeiter vom Landesbetrieb „SaarForst“ damit beschäftigt, beschädigte und nicht mehr standsichere Bäume zu entfernen und die betroffenen Bereiche für die weiteren Einsatzmaßnahmen abzusichern.

Nachlöscharbeiten laufen – Glutnester werden abgelöscht

Im Zuge der Nachlöscharbeiten kontrollieren die Einsatzkräfte das Brandgebiet, um verbliebene Glutnester aufzuspüren und abzulöschen.

Saarlands Innenminister Reinhold Jost (SPD) hatte sich am Sonntagabend vor Ort ein Bild von der Lage und den laufenden Löscharbeiten gemacht. Auch ein Löschhubschrauber war im Einsatz.

Nach Angaben der Feuerwehr vom Sonntag hatte sich der Brand in Richtung eines Hofs ausgebreitet. Aufgrund der aktuellen Lage seien dort vorsorglich alle Pferde evakuiert worden. (dpa)