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Sturmtief „Elli“Winterwetter in Deutschland – Fernzüge aus Köln betroffen

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Das Bild zeigt eine schneebedeckte Straße am Deich in Niedersachsen, Moormerland. Foto: Lars Penning/dpa

Niedersachsen, Moormerland: Am Deich sind die Straßen mit Schnee bedeckt. 

Sturmtief „Elli“ ist in Deutschland eingetroffen. Der Norden erwartet bis zu 20 Zentimeter Neuschnee. Die Bahn rät, Reisen zu verschieben. 

Tauwetter statt Chaos – NRW bleibt von Wintersturm verschont

15.24 Uhr: In NRW fiel das angekündigte Wintersturmtief deutlich milder aus als erwartet. Statt Schnee gab es vielerorts Regen und Temperaturen bis zu sieben Grad. Der Wintersturm „Elli“ traf vor allem den Norden Deutschlands, hatte aber auch Auswirkungen auf NRW, etwa im Bahnverkehr Richtung Berlin und Hamburg. Auf den Straßen blieb es vergleichsweise ruhig, viele Autofahrer blieben vorsorglich zu Hause.

Im Berufsverkehr kam es nur zu wenigen Glätteunfällen, auf den Autobahnen gab es laut WDR keinen einzigen Kilometer Stau. Lediglich in höheren Lagen wie Ostwestfalen und dem Sauerland ereigneten sich einzelne Unfälle und steckengebliebene Lkw. Trotz der entspannten Lage warnt die Polizei vor neuer Glätte durch Schnee und gefrierende Nässe in der Nacht zum Samstag.

Minusgrade sind ein Risiko für obdachlose Menschen

14.26 Uhr: Angesichts angekündigter Minusgrade warnen kirchliche Hilfsorganisationen in Köln vor lebensgefährlichen Risiken für obdachlose Menschen. „Wenn der Frost beißt und der Wind durch Mark und Bein fährt, droht die reale Gefahr des Erfrierens“, sagte Schwester Christina Klein von der Gubbio-Obdachlosenseelsorge am Freitag der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Bürger sollten nicht wegsehen und im Notfall den Kältebus oder den Notruf 112 verständigen. „Ein einziger Anruf kann Leben retten.“

Weiterer Neuschnee vor allem im Norden und Osten erwartet

13.15 Uhr: Bis zum Abend erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) weiter teils kräftige Schneefälle und schwierige Verkehrsverhältnisse. Von der Nordsee bis in den Osten Deutschlands falle verbreitet Schnee, örtlich auch intensiv. „Teilweise kommen zwei bis drei Zentimeter Neuschnee pro Stunde zusammen“, sagte ein DWD-Meteorologe. „Also da ist ganz ordentlicher Neuschneezuwachs.“ Im Laufe der Nacht sollen sich die Schneefälle dann zunehmend in die Südhälfte des Landes verlagern.

Schnee, Schnee, Schnee – die schönsten Bilder

12.40 Uhr: An der Ostsee sind Strände schneebedeckt, anderorts frieren Seen zu oder ist der Bahnverkehr eingestellt. Impressionen aus Bremen, Sachsen, Thüringen, Schleswig-Holstein und anderen von dem Sturm „Elli“ betroffenen Regionen.

Tauwetter in NRW – Glätteunfälle in Ostwestfalen und dem Sauerland

12.35 Uhr: Viel Regen, wenig Glätte: In weiten Teilen Nordrhein-Westfalens gibt es statt des befürchteten Wintersturmtiefs plötzlich Tauwetter und Temperaturen bis sieben Grad.

Doch Vorsicht: Vorbei ist der Winter auch in NRW noch nicht. In der Nacht zum Samstag könne es durch Schnee und gefrierende Nässe noch einmal gefährlich auf den Straßen werden. Die Polizei appelliert an Autofahrer, überall vorsichtig zu fahren.

Das Tiefdruckgebiet war in der Nacht zum Freitag über Nordrhein-Westfalen hinweggezogen. Winterdienste waren im Dauereinsatz, um die Straßen freizuhalten. Doch abgesehen von den Höhenlagen fiel statt Schnee vor allem Regen. Im Berufsverkehr am frühen Freitagmorgen kam es deshalb nur zu einigen wenigen Glätteunfällen.

Lediglich in Ostwestfalen und im Sauerland wurde die Polizei zu einigen Glätteunfällen gerufen. An Steigungen blieben Lastwagen stecken und mussten warten, bis der Winterdienst die Fahrbahn gestreut hatte. Im Siegerland rutsche ein Bus gegen einen Baum, doch Fahrgäste waren zu dem Zeitpunkt nicht im Fahrzeug. In Kalkar am Niederrhein kollidierte ein Räumfahrzeug beim Abbiegen mit einem Geldtransporter, der gerade überholen wollte.

Verbindungen von Köln durch „Elli“ betroffen

11.00 Uhr: Aufgrund des Sturms in Nord- und Ostdeutschland fallen Verbindungen von Köln nach Hamburg, Hannover und Berlin aus. Der gesamte Zugverkehr in der Region um die niedersächsische Hauptstadt ist bereits am Morgen bis mindestens Mittag (09.01.) eingestellt worden. Auch in Westfalen, dem Emsland, Friesland oder Thüringen und Sachsen-Anhalt wütet „Elli“.

Ausfälle betreffen unter anderem folgende Verbindungen ab Köln.

  1. ICE 1022 nach Hamburg-Altona
  2. ICE 557 nach Berlin-Hauptbahnhof
  3. ICE 559 Berlin Hauptbahnhof
  4. ICE 651 Berlin Hauptbahnhof
  5. ICE 1055 Berlin Ostbahnhof
  6. IC 2202 Norddeich Mole
  7. IC 2008 Emden Hbf

Ebenfalls sind einige Verbindungen von Köln in Richtung Süden von wetterbedingten Ausfällen betroffen:

  1. ICE 517 München Hbf
  2. ICE 519 München Hbf
  3. IC 2646 Stuttgart Hbf
  4. ICE 107 Brig (Schweiz)

Eine komplette Übersicht der Ausfälle am Kölner Hauptbahnhof gibt es Hier.

NRW: Kein Verkehrschaos durch Sturm „Elli“

09.53 Uhr: Viel Regen, wenig Glätte – und nur in Ostwestfalen und dem Sauerland Probleme auf Straßen und Schienen: Sturmtief „Elli“ hat den Berufsverkehr in Nordrhein-Westfalen am Freitagmorgen weitgehend verschont. Lediglich auf einigen Bahnlinien an der Grenze zu Niedersachsen kam es zu Problemen.

Auf den Straßen war es so ruhig wie selten, weil viele Autofahrer wegen der Glättewarnungen offensichtlich zu Hause geblieben waren. Laut WDR-Verkehrsstudio gab es auf den Autobahnen in NRW mitten im Berufsverkehr keinen einzigen Kilometer Stau – das gibt es sonst eigentlich nie an einem Werktag.

In Köln moderates Wetter für die nächsten Tage angekündigt

09.30 Uhr: Für Köln ist in den kommenden Tagen eher moderates Wetter angesagt, am heutigen Freitag (09.01.) sogar mit Temperaturen im Plus-Bereich. Für Samstag (10.01.) sind Schneefälle angekündigt; in den Nächten von Samstag auf Sonntag sowie von Sonntag auf Montag werden teils zweistellige Minustemperaturen erwartet.

S-Bahn Hannover stellt Betrieb ein – Fernverkehr ebenfalls eingestellt

09.15 Uhr: Die S-Bahn Hannover hat wegen des Winterwetters den Betrieb eingestellt. „Es verkehren nur noch Züge, um einen geeigneten Bahnhof zu erreichen“, teilte der Betreiber Transdev mit. Auch Ersatzbusse können demnach nicht mehr fahren.

Das Bild zeigt Mitarbeiter der Stadtreinigung Hamburg die Schnee und Eis von der Bushaltestelle an den Landungsbrücken räumen. Foto: Christian Charisius/dpa

Mitarbeiter der Stadtreinigung Hamburg räumen Schnee und Eis von der Bushaltestelle an den Landungsbrücken.

Wegen des Wintersturms „Elli“ hat die Deutsche Bahn den Fernverkehr in Norddeutschland am Freitag vorübergehend eingestellt. Das teilte der Konzern in Berlin mit. Aufgrund der Witterungsbedingungen sei der Schienenverkehr im Großraum Hannover „bis mindestens heute Mittag“ unterbrochen. Damit sei eines der bundesweit wichtigsten Drehkreuze betroffen „und der Fernverkehr im Norden Deutschlands nicht mehr möglich“.

Schwache Wetterwarnungen für Köln und Region

08.07 Uhr: An Köln und der Region wird das Sturmtief „Elli“ weitestgehend vorbeiziehen. „Markantes Wetter“, so heißt es, erwartet die Menschen mancherorts dennoch. Auf der offiziellen Website der Stadt Köln sind folgende Einstufungen zu finden: „Markantes Wetter“ mit Sturmböen bis zu 89 km/h für die Kreise Rhein-Sieg und Euskirchen. Die Warnung gilt bis 20 Uhr, 9. Januar. Für die kreisfreien Städte Köln, Bonn, Düsseldorf und Leverkusen sowie den Rheinisch-Bergischen-Kreis hat die Stadt Wetterwarnungen erlassen. Diese gelten ebenfalls bis 20 Uhr am 9. Januar. In den genannten Städten und Kreisen können Windböen bis 64 km/h auftreten.

Kein Jahrhundert-Sturm laut Meteorologen

07.56 Uhr: „Ich würde es nicht als ein Jahrhundert-Event einordnen. Das ist es auf gar keinen Fall. Es ist ein winterlicher Sturm und – wenn man das große Ganze betrachtet – nichts sonderlich Außergewöhnliches“, sagt DWD-Meteorologe David Menzel über die Auswirkungen von Sturm „Elli“ in Norddeutschland.

„Kyrill“, „Jeanett“ & Co: So verliefen die Stürme in der Vergangenheit – eine Auswahl

07.26 Uhr: Erinnern Sie sich noch? In der Vergangenheit haben Deutschland immer mal wieder Stürme in Atem gehalten. Manche führten zu Toten und Milliardenschäden. Eine Auswahl.

Elf Tote bei Orkan „Kyrill“ in Deutschland

Das Orkantief „Kyrill“ zieht Mitte Januar 2007 eine Schneise der Verwüstung durch Europa. Mindestens 47 Menschen sterben – davon 11 in Deutschland. Die Schäden hierzulande werden von den Versicherern auf rund 5,05 Milliarden Euro geschätzt.

Der Schienenverkehr steht erstmals in der Geschichte der Deutschen Bahn fast völlig still. Tausende gestrandete Reisende erreichen ihre Ziele nicht. Am neu gebauten Berliner Hauptbahnhof bringt „Kyrill“ einen tonnenschweren Träger zum Einsturz.

Das Bild zeigt eine Straßenbahn am frühen Morgen im dichten Schneefall an einer Haltestelle im Zentrum von Hannover. Foto: Moritz Frankenberg/dpa

Eine Straßenbahn hält am frühen Morgen im dichten Schneefall an einer Haltestelle im Zentrum von Hannover.

Herbstorkan „Jeanett“ – mindestens 34 Tote

Wegen des Orkantiefs „Jeanett“ sterben im Oktober 2002 hierzulande mindestens elf Menschen, europaweit mindestens 34. Deutschlandweit stürzen Bäume und Strommasten um, Dächer werden abgedeckt, Baugerüste fliegen durch die Luft. Besonders betroffen ist Nordrhein-Westfalen.

An der Ostseeküste reißen sich einige Schiffe los und kentern, Straßen und Autobahnen werden gesperrt. Der Flug- und Bahnverkehr bricht vielerorts zusammen. Die deutschen Versicherer beziffern die Schäden mit 2,05 Milliarden Euro.

„Ylenia“, „Zeynep“ und „Antonia“ stürmen hintereinander

Ein schwerer Dreifachsturm wie Mitte Februar 2022 tritt äußerst selten auf. Beim Durchzug von „Zeynep“ und „Ylenia“ kommen mindestens sechs Menschen bei Unfällen in Deutschland ums Leben. Auch „Antonia“ verursacht in Teilen des Landes Chaos im Verkehr.

Die Feuerwehren zählen Tausende Einsätze, meist wegen umgestürzter Bäume, umherfliegender Gegenstände oder beschädigter Gebäude. Nach Angaben der Bahn sind zwischenzeitlich mehr als 6000 Kilometer des Streckennetzes nicht zu befahren. Die Versicherer beziffern die Schäden auf mindestens 1,8 Milliarden Euro.

Bundesliga: Spiele im Norden gefährdet

07.03 Uhr: Sturmtief Elli hält auch den Profifußball in Atem. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) ist wegen der für Freitag vorausgesagten extremen Wetterlage mit teils heftigen Schneefällen, Winden und Glatteis alarmiert. Vor allem die beiden am Samstagnachmittag (15.30 Uhr/Sky) im Norden stattfindenden Bundesligaspiele FC St. Pauli gegen RB Leipzig und Werder Bremen gegen TSG 1899 Hoffenheim sind gefährdet. Auch das zur gleichen Zeit angesetzte Heimspiel von Union Berlin gegen den FSV Mainz 05 könnte den Wetterkapriolen womöglich zum Opfer fallen.

Das Bild zeigt den Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor im Schnee. Foto: Christophe Gateau/dpa

Auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor liegt Schnee. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor starkem Schneefall und Schneeverwehungen am Freitag.

Stadt Köln rät zur Vorsicht in Grünanlagen

06.53 Uhr: Die Stadt Köln rät zur Vorsicht in Grünanlagen und Alleen. Die Wetterlage sei dynamisch, bei weiterem Schneefall und/oder gefrierendem Regen könnten Bäume zum Sicherheitsrisiko werden. Sie könnten umstürzen oder es können zumindest Äste abbrechen. Die Stadt Köln warnt daher davor, Grünanlagen, Waldgebiete, Friedhöfe und Alleen zu betreten. Man behalte sich überdies die Schließung von Friedhöfen und Parkanlagen vor.

Die Wetterlage

06.42 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartet „von Südwesten aufkommende, teils kräftige Schneefälle“, die sich bis zur Elbe ausbreiten. Bei stürmischem Ostwind sind Schneeverwehungen möglich, was zu größeren Behinderungen auf den Verkehrswegen führen kann, wie der Wetterdienst warnt. Im Süden und Westen Deutschlands soll der Schnee – bei ebenfalls stürmischem, aber aus südwestlichen Richtungen wehendem Wind – am Morgen rasch in Regen übergehen. Dann wird es sehr glatt.

In einem Streifen von der Nordsee bis in den Osten hinein können verbreitet um die 10 bis 15 Zentimeter Neuschnee zusammenkommen. Den meisten Schnee erwartet der Deutsche Wetterdienst für die sogenannten Staulagen der Mittelgebirge. An den Seiten der Berge, die dem Wind zugewandt sind, können 20 Zentimeter Neuschnee fallen, wie die Meteorologen in Offenbach am Morgen prognostizierten.

Und: „Ein Großteil des Schnees fällt dabei innerhalb von drei bis 6 Stunden – gebietsweise Unwetter!“, heißt es im Wetterbericht von 5.00 Uhr. Am Nachmittag und Abend sollen die Schneefälle dann allmählich nachlassen, dann werden nur noch wenige Zentimeter Neuschnee erwartet.

Unfälle im Straßenverkehr

Autofahren kann bei diesen Wetterverhältnissen hochgefährlich sein, der DWD warnt vielerorts vor spiegelglatten Straßen. In der Nacht kam es bereits zu ersten Unfällen aufgrund der Glätte. In Baden-Württemberg rutschte ein Bus einen Hang hinunter. Dabei verletzten sich laut der örtlichen Polizei drei Menschen leicht. Etwa zwei Dutzend Lastwagen fuhren sich auf der schneebedeckten Autobahn 7 im unterfränkischen Landkreis Bad Kissingen fest. Wie ein Polizeisprecher sagte, rückte in der Nacht unter anderem das Technische Hilfswerk (THW) zum Freischleppen aus.

Einsatzkräfte arbeiten an der Unfallstelle auf der Autobahn 70 bei Gochsheim (Lkr. Schweinfurt). Foto: Ferdinand Merzbach/NEWS5/dpa

Einsatzkräfte arbeiten an der Unfallstelle auf der Autobahn 70 bei Gochsheim (Lkr. Schweinfurt). Der Sattelzug kam auf der schneebedeckten Autobahn ins Rutschen, krachtn in die Mittelschutzplanke und drehte sich um 180 Grad. Der Fahrer wurde leicht verletzt. Die A70 wird in Richtung Schweinfurt noch für mehrere Stunden gesperrt bleiben.

Die Lagezentren in den Bundesländern sprachen in den frühen Morgenstunden allerdings insgesamt von einem bis dahin ruhigen Verlauf auf den Straßen mit eher kleinen Unfällen. Mancherorts wurde für Freitag vorsichtshalber der Busverkehr eingestellt oder schon vor Einschränkungen gewarnt.

Sturmtief „Elli“ stört Bahnverkehr

Die Bahn geht davon aus, dass bis Samstag Verspätungen und Zugausfälle im Fernverkehr möglich sind. Wer kann, sollte seine Reise verschieben. Schon gekaufte Tickets könnten auch zu einem späteren Zeitpunkt genutzt werden. Mancherorts wurden vorsorglich Verbindungen des Regionalverkehrs gestrichen.

Bereits am Abend war es zu Zugausfällen auf einigen Fernverkehrsstrecken gekommen. Betroffen waren etwa die Strecken Kopenhagen-Hamburg, Westerland/Kiel-Hamburg, Binz/Stralsund/Rostock-Berlin, Norddeich/Emden-Hannover/Ruhrgebiet.

Die Bahn hat darüber hinaus Vorbereitungen getroffen: In Bayern zum Beispiel können von den mehr als 10.000 Weichen laut DB rund 8140 beheizt werden, damit sie nicht einfrieren. Bei Schneeverwehungen würden schwere Loks über verschneite Gleise fahren und eine Spur für nachfolgende Züge ziehen, sagte eine Sprecherin. Allerdings sei man selbst bei bestmöglicher Vorbereitung nicht gegen alle Witterungsfolgen gefeit, hieß es am Donnerstag.

Fährverkehr

Auch der Fährverkehr an der niedersächsischen Nordseeküste ist weitgehend zum Stillstand gekommen. Mehrere Inseln sind derzeit nicht per Schiff erreichbar – darunter Langeoog, Spiekeroog, Norderney und Wangerooge. Problematisch ist vor allem der erwartete starke Ostwind. Er drückt das Wasser von der Küste weg, Fähren können dann nicht oder nur eingeschränkt fahren.

Schulen bleiben im Norden geschlossen

Schneefrei, zumindest für manche Schüler: In Hamburg, Niedersachsen, Bremen und in Teilen Schleswig-Holsteins fällt der reguläre Schulbetrieb flächendeckend aus. Nach Angaben der zuständigen Behörden gibt es teilweise Distanzunterricht und Notbetreuung für jüngere Kinder. Grund für die Schließung ist meist, dass die Schulbusse nicht fahren und eine sichere Anreise nicht gewährleistet werden kann.

Auch in Regionen in Bayern, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Berlin fällt teils der Präsenzunterricht aus oder Eltern können ihre Kinder vom Unterricht entschuldigen. Mancherorts sind auch Kitas und Kindergärten betroffen. (mit dpa, kna, afp)