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Mit Süßigkeiten belohntSchüler Füße abgeleckt – Betreuer steht wegen Missbrauchs vor Gericht

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Eine Statue der Justitia hält eine Waage in der Hand.

Laut Gerichtssprecher sei es dem Angeklagten um den Nervenkitzel der Grenzüberschreitung gegangen.

Ein Betreuer an einer Hamburger Grundschule soll an den Füßen eines Jungen geleckt haben. Im Prozess räumt der Mann fünf Fälle ein.

In einem Prozess um sexuellen Missbrauch eines Jungen hat der angeklagte Betreuer an einer Hamburger Grundschule am Freitag eingeräumt, das Kind in fünf Fällen an den Füßen geleckt zu haben.

Damit der Junge das zuließ, bettete der Mann dies nach Angaben eines Gerichtssprechers in ein Spiel ein, bei dem der Junge auch kleine Belohnungen wie Süßigkeiten bekam. Zu dem Zeitpunkt seien der Angeklagte, der die Nachmittagsbetreuung leitete, und der Junge allein in einem Schulraum gewesen.

Angeklagter räumt bei Prozess um sexuellen Missbrauch eines Jungen in Hamburg fünf Fälle ein

Es sei ihm dabei aber um den Nervenkitzel der Grenzüberschreitung gegangen, nicht unmittelbar um sexuelle Erregung, sagte der Mann nach Angaben des Gerichtssprechers zu Prozessbeginn. Gleichzeitig habe der 35-Jährige erwähnt, dass er allgemein eine Vorliebe für Füße habe - das beziehe sich jedoch nicht speziell auf Kinder.

Die Taten ereigneten sich laut Staatsanwaltschaft zwischen September 2020 und Juli 2022 in Hamburg-Bramfeld. Der Angeklagte sprach dagegen von einem Zeitraum von drei Monaten im Jahr 2021. Der Junge war damals etwa zehn Jahre alt. Die Verhandlung vor der Jugendschutzkammer wird am Dienstag fortgesetzt. (dpa)