Warum sie ungesichert in die Tiefe fiel, wird nun ermittelt. Es ist bereits der zweite Todesfall innerhalb einer Woche in den Rocky Mountains.
Begleiter mit Hubschrauber gerettetBergsteigerin stürzt in Rocky Mountains 150 Meter in die Tiefe

In den Rocky Mountains wurde am Montag wurde die Leiche der Frau geborgen (Symbolbild)
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Eine 26-jährige Bergsteigerin ist beim Klettern in den Rocky Mountains in den Tod gestürzt. Wie die Behörden am Montag mitteilten, sei die Frau rund 150 Meter in die Tiefe gestürzt. Warum sie offenbar abrutsche, ist derzeit ungewiss und Gegenstand von Ermittlungen.
Die Frau stamme aus Boulder, eine Stadt ganz in der Nähe der Rocky Mountains in Colorado. Laut ihrem Begleiter, einem 27-jährigen Mann, war sie am Sonntag beim Free-Solo-Klettern am Blitzen Ridge auf dem 4121 Meter hohen Ypsilon Mountain.
Rocky Mountains: Bergsteigerin stürzt in die Tiefe und stirbt
Der Kletterpartner rief unmittelbar nach dem Unglück Hilfe, Mitglieder des Such- und Rettungsteams des Rocky Mountain National Park erreichten das Gebiet laut US-Medienberichten am Sonntagabend und evakuierten den unverletzten Mann mit einem Hubschrauber.
Einen Tag später gelang es Rettungsteams, die das Gebiet oberhalb des Ypsilon Lake durchkämmten, auch die Frau zu finden. Sie konnten allerdings nur noch die Leiche der Bergsteigerin bergen. Ihre sterblichen Überreste wurden mit einem Hubschrauber abtransportiert, anschließend wurde die Leiche zur Feststellung der Todesursache in die örtliche Gerichtsmedizin gebracht.
Zweiter Todesfall im Rocky Mountain Nationalpark binnen einer Woche
Dies ist der zweite gemeldete Todesfall im Rocky Mountain Nationalpark in diesem Monat. Ein 24-jähriger Mann aus Las Vegas starb vergangene Woche, nachdem er an den West Creek Falls des Parks gestürzt, unter Wasser gezogen wurde und ertrunken war.
Experten bitten Besucher, besonders vorsichtig zu sein. Warmes Wetter verursache schnelle Schneeschmelze an den Bergen. „Auf einigen höher gelegenen Pfaden und auf dem Longs Peak muss man jedoch mit Eis und Schnee rechnen“, twitterte der offizielle Kanal des Rocky Mountain National Parks am Dienstag. „Seien Sie vorbereitet“, so die Mahnung.
Hitze Ursache mehrerer Todesfälle in den USA in Nationalparks
In den vergangenen Wochen gab es laut New York Post weitere Todesfälle in Nationalparks, einige davon waren auf die auf extreme Hitze zurückgeführt worden. Ein 65-jähriger Mann aus San Diego wurde im Death Valley National Park in Kalifornien tot in seinem Fahrzeug aufgefunden, und eine 57-jährige Frau starb Anfang des Monats bei einer Wanderung in extremer Hitze im Grand Canyon, so die Behörden.
Ein Vater und sein jugendlicher Stiefsohn starben letzten Monat bei einer Wanderung in der brütenden Hitze im Big Bend National Park in Texas. (pst)
