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Reiseunternehmen erschüttertTote und Verletzte bei Unglück mit Reisebus in der Schweiz

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An Bord befanden sich 48 Personen, als es zu dem Unfall kam.

An Bord befanden sich 48 Personen, als es zu dem Unfall kam.

Ersten Angaben zufolge wurden fünf Personen getötet, Dutzende weitere teilweise schwer verletzt.

Beim Unfall eines Reisebusses in der Nacht zum Freitag (11. September) in der Schweiz sind nach Angaben der Polizei fünf Menschen ums Leben gekommen. Drei weitere wurden schwer, sieben mittelschwer und 30 leicht verletzt, wie die Polizei des Kantons Graubünden mitteilt.

Der Bus durchbrach eine Leitplanke und kippte auf die Seite.

Der Reisebus durchbrach eine Leitplanke und kippte auf die Seite.

Ersten Angaben zufolge handelte es sich um ein Reiseunternehmen aus den Niederlanden. An Bord befanden sich 48 Niederländer. Weitere Einzelheiten sind noch nicht bekannt. Die Polizei und Rettungskräfte waren am Freitagmorgen noch im Einsatz. Fotos vom Unfallort zeigen den Reisebus neben der Fahrbahn auf der Seite liegen.

Rettungskräfte arbeiten am Unfallort eines niederländischen Reisebusses im Kanton Graubünden.

Rettungskräfte arbeiten am Unfallort eines niederländischen Reisebusses im Kanton Graubünden.

Das Unglück ereignete sich den Angaben der Polizei zufolge zwischen den Orten Susch und Zernez im Kanton Graubünden. Der Reisebus sei zunächst aus ungeklärten Ursachen gegen eine Leitplanke gestoßen und anschließend von der Straße abgekommen. Im Graben stürzte das Fahrzeug um und blieb auf der Seite liegen.

Reiseunternehmen Oad erschüttert über Busunglück in der Schweiz

Die niederländische Zeitung „Algemeen“ berichtet, dass der Bus mit der Reisegruppe am Montag in Richtung Österreich aufgebrochen war. Am Unglückstag habe ein Tagesausflug in die Schweiz auf dem Programm gestanden.

Das Reiseunternehmen Oad zeigte sich erschüttert über das Unglück. „Unsere Gedanken sind bei allen Betroffenen und ihren Angehörigen“, hieß es in einer Stellungnahme. „Sobald mehr Klarheit herrscht, werden wir selbstverständlich die Angehörigen der betroffenen Reisenden so schnell wie möglich informieren und unterstützen. Wir setzen alles daran, so schnell wie möglich Klarheit zu gewinnen und die Betroffenen sowie ihre Familien nach Kräften zu unterstützen.“ (jv/dpa)