Für das perfekte Foto klettert eine Frau in Apulien eine Klippe empor und bringt sich in Gefahr. Der Bürgermeister ist entsetzt.
Riskante AktionTouristin klettert für Foto auf gefährliche Felsklippe – Bürgermeister schlägt Alarm

Eine Urlauberin hat sich im süditalienischen Polignano a Mare bei dem Versuch, ein Foto aufzunehmen, in Lebensgefahr gebracht. (Symbolbild)
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Eine Besucherin hat sich in Polignano a Mare in Süditalien für eine Aufnahme in höchste Gefahr begeben. Wie die italienische Zeitung „Corriere della Sera“ berichtet, kletterte die Frau mit einem Kameragerät um den Hals und völlig ungesichert eine abschüssige Felsklippe über der Bucht Lama Monachile hinauf.
Bei dem riskanten Manöver verlor die Frau den Halt und hing einige Zeit an der Felswand fest. Anwesende Urlauber und Badende beobachteten die Szene mit Sorge, viele Schaulustige filmten das Geschehen von der Küste aus. Schließlich konnte sich die Touristin aus eigener Kraft und ohne Hilfe von Rettungskräften in Sicherheit bringen.
Der Bürgermeister von Polignano a Mare, Vito Carrieri, zeigte sich über den Vorfall verärgert und richtete einen eindringlichen Appell an die Besucherinnen und Besucher des Ortes.
Italien: Bürgermeister äußert scharfe Kritik
Gegenüber dem „Corriere della Sera“ stellte er klar: „Auf Felswände zu klettern oder von nicht dafür vorgesehenen Stellen ins Wasser zu springen, kann weder als Spiel noch als Attraktion betrachtet werden. Sich auf diese Weise in Gefahr zu begeben, gefährdet nicht nur diejenigen, die es tun, sondern auch die Einsatzkräfte, die im Notfall eingreifen müssen.“
In einer weiteren Mitteilung auf Facebook erklärte Carrieri außerdem: „Auf Felswände zu klettern, ist weder eine Heldentat noch eine Touristenattraktion, sondern extrem gefährlich. Die Schönheit Polignanos darf nicht zur Bühne für unverantwortliches Verhalten werden. Wir bitten alle – Einwohner wie Touristen –, die Regeln zu respektieren.“
Beliebtes Urlaubsziel mit berühmter Bucht
Die Bucht Lama Monachile gilt als weltbekanntes Wahrzeichen des Küstenortes Polignano a Mare in Apulien. Umgeben von hoch aufragenden Kalksteinfelsen liegt der kleine Kiesstrand direkt unter einer historischen römischen Brücke der Via Traiana.
Das Zusammenspiel aus glasklarem, türkisfarbenem Wasser der Adria und den weißen Häusern, die auf den Klippen thronen, macht die Bucht zu einer der meistfotografierten Naturkulissen Süditaliens. Internationale Bekanntheit erlangte Lama Monachile zudem als spektakulärer Schauplatz für Wettbewerbe im Klippenspringen. (red)