Tragischer Tauchunfall auf den Malediven: Fünf Italiener sterben, darunter vier Angehörige der Universität Genua.
Tragödie auf den MaledivenFünf italienische Taucher sterben bei Höhlen-Erkundung

Fünf italienische Taucher sind bei einem Höhlen-Tauchgang auf den Malediven verunglückt. (Archivbild)
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Fünf italienische Staatsbürger haben bei einem Tauchvorfall im Inselstaat der Malediven ihr Leben verloren, wie das Außenministerium in Rom bestätigte. Laut der Mitteilung beabsichtigte die Gruppe, im Vaavua-Atoll Höhlen in einer Tiefe von circa 50 Metern zu erforschen.
Detaillierte Informationen zum exakten Ablauf des Vorfalls lagen vorerst nicht vor. Einer Bekanntmachung zufolge haben die maledivischen Behörden eine Untersuchung gestartet. Um den Angehörigen der Verunglückten Beistand zu leisten, halten das Außenministerium sowie die italienische Vertretung in Sri Lanka den Kontakt zu ihnen.
Verbindung zur Universität Genua bei vier Opfern
Berichten italienischer Medien zufolge gehörten vier der tödlich verunglückten Personen als Personal oder Studierende zur Universität Genua. Die Bildungseinrichtung äußerte ihre Trauer über den Verlust einer Professorin für Ökologie, ihrer an derselben Universität immatrikulierten Tochter, einer weiteren Dozentin und eines Studenten. Letzterer hatte erst vor Kurzem seinen Abschluss in den Fächern Biologie und Meeresbiologie erlangt.
Auf der Online-Plattform X äußerte sich die Wissenschaftsministerin Italiens, Anna Maria Bernini, zu dem Vorfall. Sie teilte mit, die Tragödie „erschüttert die ganze italienische Wissenschaftsgemeinschaft“.
Über die Identität der fünften verstorbenen Person wurden von italienischer Seite vorerst keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Die Malediven als Anziehungspunkt für Tauchsportler
Bei den Malediven handelt es sich um eine Inselnation des Indischen Ozeans, gelegen in südwestlicher Richtung von Sri Lanka. Die Inselgruppe lockt mit ihren Sandstränden zahlreiche Touristen an. Ebenso stellen die Malediven mit ihren Korallenriffen ein begehrtes Reiseziel für Schnorchel- und Tauchbegeisterte dar. (dpa/red)
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