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Berliner in Lawine getötet49-jähriger Snowboarder hatte keine Notfallausrüstung

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Lawinenabgang

Bei einer Abfahrt nahe einer Staumauer kam ein Deutscher in Österreich ums Leben. (Symbolfoto)

Ein 49-Jähriger aus Berlin ist bei einem Lawinenabgang in Österreich gestorben. Die Gruppe war Berichten zufolge ohne die notwendige Sicherheitsausrüstung unterwegs.

Tödliches Lawinenunglück: Berliner Snowboarder in Tirol verunglückt. In Österreich ist ein 49 Jahre alter Snowboarder aus der deutschen Hauptstadt bei einem Lawinenabgang ums Leben gekommen. Wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) meldet, war der Mann gemeinsam mit zwei Begleitern an einem Hang im Tiroler Kühtai in der Nähe einer Staumauer unterwegs, als sich eine Schneedecke löste.

Der Mann aus Berlin wurde von den Schneemassen komplett begraben. Ein anderer Wintersportler der Dreiergruppe war nach dem Unglück noch mit dem Kopf oberhalb der Schneedecke sichtbar. Die dritte Person kam unversehrt davon. Nach Angaben der Behörden hatte die Gruppe keine Notfallausrüstung dabei.

Rettung für 49-Jährigen kam zu spät

Erst nach einem Zeitraum von zweieinhalb Stunden konnten die Rettungsmannschaften den vollständig begrabenen Mann orten. Für den 49-Jährigen war jede Hilfe jedoch bereits aussichtslos.

Zahl der Lawinenopfer in Europa gestiegen

In der aktuellen Wintersaison ist die Zahl der Menschen, die in Europa durch Lawinen gestorben sind, so hoch wie seit mehreren Jahren nicht. Laut einer Erhebung des European Avalanche Warnings Service (EAWS) sind seit Anfang Oktober in den Alpen und anderen Gebirgsregionen Europas mindestens 135 Personen ums Leben gekommen. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.