Ein Hundetrainer aus Kalifornien hat elf Tiere auf grausame Weise getötet. Ihm droht nun eine lange Haftstrafe.
Grausame TierquälereiTrainer drohen 14 Jahre Haft für Tötung von elf Hunden

Missbrauchte Hunde in einem Käfig. (Symbolbild)
Copyright: Handout / Berlin/Animal Welfare Alliance Uganda/dpa
Ein Tiertrainer aus den USA hat elf Hunde auf grausame Weise getötet. Nach seiner Verurteilung droht ihm eine Haftstrafe von fast 14 Jahren.
Ein prominenter Hundetrainer aus Kalifornien wurde für den Tod von elf Tieren zur Rechenschaft gezogen. Für Kwong Chun Sit, der in Irvine die „Happy K9 Academy“ führte, steht nun eine mehrjährige Gefängnisstrafe im Raum. Seine Freundin wurde ebenfalls wegen Beihilfe angeklagt, wie das US-Magazin „People“ berichtet.
Im Juni 2025 kam der schreckliche Vorfall ans Licht, als der Besitzer eines Hundes misstrauisch wurde. Per Textnachricht hatte Sit dem Halter mitgeteilt, dass sein Tier während des Schlafs unerwartet gestorben und bereits eingeäschert worden sei. Die Nachforschungen der Polizei förderten jedoch eine entsetzliche Wahrheit zutage.
Hunde durch Hitzschlag und Gewalt gestorben
Die Ermittler fanden in mehreren Krematorien die Körper von zusammen elf Hunden. Das Ausmaß der Misshandlung wurde durch die Obduktionen deutlich. Acht der Tiere kamen qualvoll durch einen Hitzschlag ums Leben. Ein weiterer Hund starb an den Folgen stumpfer Gewalteinwirkung – er war augenscheinlich erschlagen worden.
Bei den beiden übrigen Tieren ließ sich die genaue Todesursache nicht mehr ermitteln, da sie vor dem Eintreffen der Behörden schon kremiert worden waren.
Der 54-jährige Sit wurde vom Gericht in elf Fällen schwerer Tiermisshandlung für schuldig befunden, ebenso wegen der Beseitigung und versuchten Beseitigung von Beweismitteln. Eine Freiheitsstrafe von maximal 13 Jahren und elf Monaten steht ihm bevor. Seine 24 Jahre alte Freundin Tingfeng Liu erhielt ebenfalls eine Verurteilung, unter anderem wegen Komplizenschaft. Ihr droht eine Gefängnisstrafe von bis zu vier Jahren.
Staatsanwalt: „Platz in der Hölle“
Nach dem Urteilsspruch fand Todd Spitzer, der Staatsanwalt für Orange County, deutliche Worte für die Tat. Er unterstrich, es gebe einen speziellen Ort in der Hölle für eine Person, die ein unschuldiges Tier erschlägt und danach schamlos vorgibt, untröstlich über den Verlust zu sein, obwohl sie genau weiß, dass sie selbst für das qualvolle Ende verantwortlich ist.
Spitzer bekräftigte, dass Tiermisshandlung unter keinen Umständen hingenommen werde und die Verantwortlichen mit der ganzen Härte der Justiz belangt würden. Die größte Furcht von Hunden sei es, von ihren Besitzern verlassen zu werden. Für elf Hunde wurde diese Angst durch die unfassbar grausamen Taten zur tragischen Realität, sodass sie niemals die Möglichkeit haben werden, zu ihren Familien zurückzukehren. (red)