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Nasa-Mission ohne DeutschenItaliener Luca Parmitano fliegt bei „Artemis 3“ mit

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Italiener fliegt bei nächster «Artemis»-Mission mit

Der italienische Esa-Astronaut Luca Parmitano wird als erster Europäer beim Nasa-Mondprogramm «Artemis» mitfliegen. (Archivbild)

Überraschung beim Mondprogramm: Statt eines Deutschen fliegt der Italiener Luca Parmitano bei der „Artemis 3“-Mission mit.

Ein europäischer Astronaut wird erstmals am Mondprogramm der Nasa teilnehmen, doch überraschenderweise wird es kein Deutscher sein. Statt Alexander Gerst oder Matthias Maurer wurde der Italiener Luca Parmitano (49) als erster Esa-Astronaut für eine „Artemis“-Mission ausgewählt. Parmitano sei einer der vier Raumfahrer bei „Artemis 3“, teilte Jared Isaacman, Chef der US-Raumfahrtbehörde Nasa, mit.

Die Mission „Artemis 3“ soll 2027 starten, allerdings nicht zum Mond, sondern zunächst nur für Tests in eine Erdumlaufbahn. Zur Besatzung gehören außerdem die US-Amerikaner Andre Douglas, Frank Rubio und Randy Bresnik. Für den Notfall steht Bob Hines als Ersatz bereit. Anders als ursprünglich geplant, ist bei „Artemis 3“ keine Mondlandung vorgesehen. Stattdessen soll das Andocken des Raumschiffs „Orion“ an Mondlandesysteme erprobt werden.

Deutscher Astronaut war ursprünglich für Mondmission vorgesehen

Die Entscheidung ist eine Überraschung, da Esa-Chef Josef Aschbacher Ende 2025 angekündigt hatte: „Ich habe entschieden, dass die ersten Europäer, die auf einer Mondmission fliegen werden, Esa-Astronauten deutscher, französischer und italienischer Nationalität sein werden.“ Dabei sei zuerst Deutschland an der Reihe. Die beiden deutschen Esa-Raumfahrer Alexander Gerst und Matthias Maurer hatten wiederholt ihr großes Interesse an dieser Chance bekundet.

Der 49-jährige Luca Parmitano ist verheiratet und hat zwei Kinder. Er wurde an der italienischen Luftwaffenakademie ausgebildet und war Testpilot. Im Jahr 2009 wurde er als Esa-Astronaut ausgewählt und war bereits zweimal auf der Internationalen Raumstation ISS, wo er an mehreren Andockmanövern beteiligt war.

Ex-Esa-Chef hofft auf Europäer bei Mondlandung

Europas früherer Raumfahrtchef Jan Wörner gratulierte Parmitano zur Nominierung. „Luca ist ein absoluter Profi und zudem ein sehr sympathischer Typ“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Wörner fügte hinzu: „Prima, dass ein Europäer am Artemis-Programm teilnehmen kann. Meine Erwartung und Hoffnung ist, dass auch bei der Landung auf dem Mond ein Europäer dabei ist.“

Nasa-Chef Jared Isaacman hatte Ende Februar eine überraschende Strategieänderung für das „Artemis“-Programm bekannt gegeben. Demnach startet „Artemis 3“ bereits 2027, landet aber nicht auf dem Mond. Stattdessen soll die Crew in einer Erdumlaufbahn die Kopplung mit Mondlandefähren testen. Für 2028 könnten dann zwei Mondlandungs-Missionen folgen: „Artemis 4“ und „Artemis 5“. In der Vergangenheit kam es bei dem Programm jedoch immer wieder zu Verzögerungen.

Das „Artemis“-Programm, benannt nach der griechischen Göttin des Mondes, wurde 2017 von der Nasa ins Leben gerufen mit dem Ziel, eine dauerhafte Präsenz auf dem Mond zu etablieren. Anfang April waren mit „Artemis 2“ erstmals seit über 50 Jahren wieder Menschen in die Nähe des Mondes geflogen, ohne jedoch zu landen. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.