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Riskantes ÜberholmanöverAuto kracht in Mopeds – vier Jugendliche sterben in Brandenburg

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Landkreis Barnim: Das Auto des mutmaßlichen Unfallverursachers geriet in Brand.

Landkreis Barnim: Das Auto des mutmaßlichen Unfallverursachers geriet in Brand.

Ein Autofahrer wollte mehrere Autos überholen. Im Gegenverkehr kamen ihm drei Mopeds entgegen – drei Fahrer und eine 14-jährige Sozia überleben nicht.

Bei dem schweren Verkehrsunfall im brandenburgischen Landkreis Barnim am Mittwochabend sind vier Mopedfahrer im Alter von 14 bis 19 Jahren ums Leben gekommen. Wie ein Sprecher der Polizei in Frankfurt an der Oder am Donnerstag sagte, starben nach derzeitigen Erkenntnissen drei Mopedfahrer im Alter von 15, 16 und 19 Jahren und eine 14-jährige Mitfahrerin.

Sie wurden demnach am Mittwochabend in der Nähe von Biesenthal nordöstlich von Berlin von einem Auto erfasst, das auf einer Landstraße im Gegenverkehr andere Fahrzeuge überholen wollte. Der 61-jährige Fahrer kollidierte mit drei Mopeds, auf denen die vier jungen Menschen saßen.

Barnim: Autofahrer mit riskantem Manöver

Laut Polizei waren vier Mopeds von Biesenthal kommend gemeinsam in südlicher Richtung unterwegs. In der Gegenrichtung wollte demnach der Autofahrer mehrere vorausfahrende Fahrzeuge überholen und wechselte dazu den Fahrstreifen.

Blumen liegen in Biesenthal am Straßenrand zum Gedenken an die bei einem Verkehrsunfall gestorbenen vier jungen Menschen.

Blumen liegen am Donnerstag (8. Juni) in Biesenthal am Straßenrand zum Gedenken an die bei einem Verkehrsunfall gestorbenen vier jungen Menschen.

Dort stieß er mit drei Mopeds aus der Gruppe zusammen, von denen eines mit zwei Menschen besetzt war. Die drei Fahrer und eine Mitfahrerin starben an der Unfallstelle. Der vierte Mopedfahrer konnte ausweichen und blieb unverletzt.

Das Auto geriet in Brand und wurde von der Feuerwehr gelöscht. Der Fahrer des Wagens wurde mit Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht, wo er nach Angaben vom Donnerstag weiterhin behandelt wurde.

Die betroffene Straße wurde für den Rettungseinsatz und die Unfallaufnahme, in die ein Sachverständiger einbezogen wurde, voll gesperrt. Notfallseelsorger und andere spezialisierte Helfer betreuten Angehörige und Einsatzkräfte. (afp)