Donald Trump zufolge hat der Iran nur noch ein Fünftel seiner Raketen. Berichte von US-Medien zeichnen ein anderes Bild.
Trumps überraschende ZahlenUS-Präsident: Iran hat nur noch 21 Prozent seiner Raketen

Über wie viele seiner Raketen verfügt der Iran noch? US-Präsident Donald Trump gibt nun eine Schätzung preis.
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Laut einer Einschätzung von US-Präsident Donald Trump besitzt Teheran infolge der intensiven Angriffe aus der Luft im Zuge des Konflikts nur noch rund ein Fünftel seiner Raketenbestände. Der republikanische Politiker erklärte in einem Gespräch mit dem Fernsehsender NBC News, dass ein Großteil der Drohnen-Produktionsstätten, Startvorrichtungen und Anlagen für die Raketenherstellung zerstört worden sei.
„Aber sie verfügen weiterhin über Kapazitäten. Sie haben noch einige Raketen und einige Drohnen“, führte Trump aus. „Prozentual würde ich sagen, vielleicht noch 21 bis 22 Prozent ihrer Raketen.“ Dies sei zwar eine beachtliche Menge, aber deutlich weniger als zu Beginn.
Unterschiedliche Angaben zum iranischen Waffenarsenal
Die Grundlage für die Einschätzung des iranischen Raketenbestands durch Trump wurde nicht offengelegt. In jüngster Zeit deuteten jedoch Meldungen in den Medien, die sich auf amerikanische Regierungsvertreter oder Erkenntnisse von Nachrichtendiensten stützten, auf etwas anderes hin: Demnach besitze Teheran nach wie vor einen erheblichen Anteil seiner Raketen. So meldete beispielsweise die „New York Times“ Mitte Mai, dass dem Iran noch circa 70 Prozent seiner beweglichen Startrampen und ungefähr 70 Prozent seiner Raketenwaffen zur Verfügung stünden. Vergleichbare Daten wurden von der „Washington Post“ publiziert.
Ein hochrangiger Repräsentant der US-Streitkräfte wies diese im Umlauf befindlichen Daten während einer Anhörung vor dem US-Kongress jedoch als inkorrekt zurück, nannte aber selbst keine konkreten Werte. Seit dem Start der amerikanisch-israelischen Offensiven gegen den Iran Ende Februar hat Trump wiederholt die Effektivität der militärischen Operationen hervorgehoben.
Feuerpause besteht seit fast zwei Monaten
Seit beinahe zwei Monaten gilt in dem Konflikt eine Feuerpause. (dpa/red)
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