Die Geschworenen sahen es als erwiesen an, dass es eine folgenschwere Verwechslung gab, den Angeklagten erwartet lebenslange Haft.
„Beunruhigende Szenen“US-Amerikaner will Ex-Partnerin töten – und ermordet falsche Frau

Ermittlerinnen und Ermittler untersuchen einen Tatort in Fairfax County, Viriginia, USA. Bei einem Mordfall hat ein Mann seine Ex-Partnerin umbringen wollen und stattdessen eine andere Frau getötet. (Symbolbild)
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Ein US-Amerikaner hat mutmaßlich beim Versuch seine Ex-Freundin zu töten, eine andere, unschuldige Frau umgebracht. So lautetet der Vorwurf in dem Mordfall, für den sich der 48-Jährige nun vor Gericht in den USA verantworten musste. Die Jury sah es als erwiesen an, dass der Mann für den tödlichen Angriff auf die Unschuldige verantwortlich ist, berichten US-Medien wie „New York Post“ und „Fox News“.
USA: Angeklagter will sich an Ex-Partnerin rächen und sticht auf Unbeteiligte ein
Der Fall ereignete sich nach Gerichtsangaben im August 2022 in Fairfax County (Virginia): Demnach wollte der Mann offenbar blutige Rache an seiner Partnerin nehmen, die ihn nach acht Jahren Beziehung verlassen hatte. Die Ex-Freundin hatte zum Zeitpunkt der Tat aber Besuch von einer 40 Jahre alten Freundin.
Den US-Berichten zufolge soll der 48-jährige Mann zum Haus seiner Ex-Freundin gefahren sein, sich Zugang zum Haus verschafft haben und dann mit einem Messer auf die 40-Jährige eingestochen haben. Erst später hätte er offenbar die Verwechslung bemerkt, dass es sich bei der Getöteten nicht um seine Ex-Partnerin handelte. Den Angriff belegt laut US-Gerichtssprecher die Überwachungskamera eines Nachbarn.
Falsche Frau getötet: Mann wollte Leiche verbrennen
Um die Verwechslung und seine Spuren zu verwischen, soll der 48-jährige Angeklagte dann den Körper der Getöteten in Brand gesetzt haben. Er ist neben Mordes auch wegen Brandstiftung angeklagt. Dem 48-Jährigen droht eine lebenslange Haftstrafe im Gefängnis. Das Strafmaß wird vom Gericht noch bekannt gegeben.
„Dieser Fall wies einige der beunruhigendsten Szenen auf, die mir je begegnet sind“, wird der zuständige Staatsanwalt in US-Medien zitiert. „Wir können die Getötete zwar nicht zurückbringen, aber wir können sicherstellen, dass der Angeklagte keine weitere Gefahr für die Öffentlichkeit darstellt.“ (mab)